• Menü
  • Nachrichten
  • Veranstaltungen
  • Nachrichten & Veranstaltungen
  • Seite

Zehn Jahre ökumenisches Trauercafé „Lichtblick”

Lichtblick

Seit zehn Jahren ist das ökumenische Trauercafé „Lichtblick” im Aachener Westen ein hilfreicher Ort für Menschen, die nach dem Tod eines Angehörigen oder Freundes die Begegnung und den Austausch mit anderen Betroffenen suchen, um die Erfahrungen der Trauer miteinander zu teilen und dabei zu erleben, dass man in der Trauer nicht allein ist.

Die Idee zu einem Trauercafé, das von Anfang an ökumenisch ausgerichtet war, entstand noch viel früher, aber es brauchte ein knappes Jahr, um das Konzept zu entwickeln und die nötigen Mitarbeitenden zu gewinnen und auf ihren anspruchs-vollen Dienst vorzubereiten. Als das Trauercafé am Samstag, den 1.11.2008, seine Pforten im St. Philipp-Neri zum ersten Mal öffnete, wurde damit in Aachen Neuland betreten. Ein ähnliches Angebot gab es zu der Zeit nur in der Emmauskirche. Alle Mitarbeitenden waren gespannt, wie viele Trauernde der Einladung folgen würden, die in der Tagespresse veröffentlicht worden war. Die Zahl der Gäste übertraf alle Erwartungen. Mit 20 Männern und Frauen war der Raum rettungslos überfüllt. Die Trauernden kamen nicht nur aus dem Aachener Westen, sondern aus ganz Aachen und sogar aus der Umgebung.

Der hohe Zuspruch führte dazu, dass das Angebot ein Jahr später durch ein zweites Trauercafé unter dem gleichen Namen im Pfarrheim St. Sebastian auf der Hörn erweitert wurde. Neue Ehrenamtliche wurden hinzugewonnen, die mit den anderen als ein Team zusammenarbeiten. Derzeit engagieren sich neun Frauen und ein Mann im Trauercafé, die meisten von ihnen schon seit vielen Jahren. Zwei von ihnen waren bereits am 1.11.2008 in St. Philipp Neri mit dabei.

Dankbar blicken wir auf zehn segensreiche Jahre zurück. Viele Menschen haben in dieser Zeit Hilfe und Begleitung im Trauercafé erfahren. Manche kamen nur für eine begrenzte Zeit, andere sind geblieben, weil die Trauer ein Teil ihres Lebens ist, für den sie einen geschützten Ort brauchen. Inzwischen sind sie selbst zu wertvollen Trauerbegleiterinnen für andere geworden.

Nach zehn Jahren ist das ökumenische Trauercafé „Lichtblick” aus unserer Gemeindearbeit nicht mehr wegzudenken. Ein ganz besonderer Dank gilt all den Ehrenamtlichen, die die Arbeit mit großem Engagement tragen.

Pfarrerin Bettina Donath-Kreß und Schwester Irmtraud