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Nachrichten und Informationen aus der GDG Aachen-Nordwest

Kirchweihfest in St. Laurentius

Fahne

Vor 100 Jahren wurde unsere Pfarrkirche St. Laurentius geweiht. Das wollen wir in diesem Jahr am 15. September 2013 mit allen Gemeindemitgliedern, Freunden, Familien und Interessierten groß feiern.
Bitte reservieren Sie sich daher schon jetzt dieses Datum!

Wir suchen Menschen, die gerne mit uns dieses Fest planen und durchführen. Wir hoffen auf viele Ideen, Unterstützung und helfende Hände.
Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro St. Laurentius oder bei Elke Schulte.

Ein fester Bestandteil des Festes soll eine Ausstellung über die Geschichte unserer Kirche sein. Dazu sind wir auf der Suche nach Bildern sowie spannenden und lustigen Geschichten aus den letzten 100 Jahren unserer Gemeinde. Gerne kommen wir persönlich vorbei um Ihre Bilder und Geschichten zu sammeln. Auch hier brauchen wir tatkräftige Unterstützung durch Zeitzeugen!
Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro St. Laurentius oder bei Hannah Schulte.

Sonnenblume

Wir freuen uns auf spannende Geschichten und ein Kirchweihfest, an das wir uns noch in 100 Jahren gerne zurückerinnern!

Neues Gebet- und Gesangbuch ab Advent 2013

Gotteslob

Foto: Benedikt Seidl

Im Advent 2013 wird in allen deutschsprachigen Bistümern ein neues Gebet- und Gesangbuch erscheinen. Unser jetziges Gesangbuch hat dann ausgedient. Wir werden bald ausführlicher darüber berichten. Jetzt aber schon der Hinweis: wenn Sie ein Geschenk für die Kommunionkinder suchen, ist es vielleicht sinnvoller, einen Gutschein für das neue Gebet-und Gesangbuch zu schenken - denn das aktuelle Buch ist ja nicht mehr lange im Einsatz.

Gregor Jeub (Kirchenmusiker St. Laurentius) und
Angelo Scholly (Kirchenmusiker St. Heinrich und St. Martinus)

Eine erlebnisreiche Reise nach Israel

Vom 15. bis 24.2.2013 hat eine 23-köpfige Gruppe aus unseren Gemeinden aus Horbach, Laurensberg, Richterich, Kohlscheid und Jülich unter der ausgezeichneten Leitung und Organisation des Ehepaars Hans und Christa Baggen eine Pilgerreise nach Israel unternommen.

Masada

Vor Ort wurde die Reisegruppe von Frau Thamar Avraham, einer Theologin aus Jerusalem, und profunde Kennerin Israels, des Juden- und des Christentums begleitet.

Vier Tage waren wir am See Genezareth Gäste im Pilgerhaus Tabgha. Von dort starteten wir zu unseren ersten Zielen: Der Berg der Seligpreisungen, Kafarnaum, die „Stadt Jesu”, die Brotvermehrungskirche in Tabgha, die Ausgrabungen von Sepphoris (Zippori), eine wenig beschauliche Stadt Nazaret, die Jordanquellen im Naturpark Tel Dan, Banjas, das biblische Caesarea Philippi, die Golan-Höhen (leider in Regenwolken gehüllt).

Nach dem Besuch von Caesarea Maritima, (Stadt des Herodes) und Emmaus-Nikopolis wechselten wir unseren Standort und fuhren nach Jerusalem. Dort haben wir für fünf weitere Tage das Paulushaus und das Österreichische Hospiz bezogen.

Jerusalem - welch eine Stadt: Schnittpunkt der Kulturen, und voller Gegensätze und Hoffnungen.

Wir waren überwältigt vom Sehen und Hören: Ölberg, Himmelsfahrtsmoschee, Dominus Flevit, Garten Getsemane mit Kirche der Nationen, Via Dolorosa und Altstadt, die Grabes- und Auferstehungskirche, die Golgatha und das Heilige Grab umschließt, Klagemauer, Tempelberg mit Felsendom und Al-Aksa-Moschee, die alte Davids-Stadt und Gihonquelle, an der König Salomo gesalbt wurde, das Tote Meer, Masada - Fluchtburg Herodes, Naturpark En Gedi, wo sich David vor Saul versteckte, Qumran, Geburtskirche und Hirtenfelder in Bethlehem, der Berg Zion mit Abendmahlssaal, St.Peter in Gallicantu und der Dormitio-Kirche.

Eindrucksvoll auch der Besuch eines Gottesdienstes in einer Synagoge. Am Abreisetag – Yad Vashem („Denkmal und Name”, Jes 56,5) – ein tief beeindruckender, aber auch bedrückender Ort des Gedenkens und des Mahnens.

Mit vielen Erlebnissen und Eindrücken im Gepäck kehrte eine müde, aber begeisterte Reisegruppe nach Aachen zurück und kann nun in Erinnerungen schwelgen, bis…ja, vielleicht „BaSchanah haBaah b'Jeruschalajim” („im nächsten Jahr in Jerusalem”).

Norbert Becker

Weltgebetstag 2013 - Danke

Masada

Am 1. März 2013 feierten Frauen auf der ganzen Welt ihren Weltgebetstag. So auch in diesem Jahr in St. Heinrich.
Die Kirche war voll besetzt und auch einige Männer haben mit uns gebetet. Frauen aus St. Martinus, St. Laurentius, St. Heinrich, der Paul-Gerhard-Gemeinde und der Freien Evangelischen Gemeinde hatten einen besonderen Gottesdienst zum Thema

„Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen”

vorbereitet.

Die Kollekte betrug rund 365,00 €. Die gesammelten Gelder werden den WGT-Projekten zugutekommen. Diese unterstützen Frauenorganisationen, die sich für die Verwirklichung der Frauenrechte einsetzen. Wir sagen allen „danke” für ihre Geldgabe und ihr zahlreiches Erscheinen.

Zum Schluss beteten Hanife Tosun (arabisch) und Reyhan Akkas (übersetzte ins deutsche) eine Sure aus dem Koran, die uns schon auf den Weltgebetstag im kommenden Jahr einstimmen sollte.

Beim anschließenden fröhlichen Beisammensein im Pfarrheim haben viele die von einigen Frauen vorbereiteten französischen Köstlichkeiten probiert.

Für die harmonische und produktive Zusammenarbeit im Vorbereitungsteam möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

Claudia Bosten

72-Stunden – uns schickt der Himmel

Die 50 ist geknackt!
72-Stunden Logo

50 Gruppen haben sich im Bistum Aachen bereits für die 72-Stunden-Aktion angemeldet. Kinder und Jugendliche werden sich somit an 50 Orten des Bistums vom 13. bis 16. Juni 2013 mit gemeinnützigen Projekten engagieren.
Die 50. Anmeldung kam von der KSG/Messdiener St. Andreas aus Aachen, die mit 20 Leuten an einem „Do it”-Projekt arbeiten werden. In der interaktiven Deutschlandkarte könnt ihr sehen, wer noch dabei sein wird. Dort stellen sich die Aktionsgruppen auch mit eigenen Seiten vor.

72-Stunden Logo

Ihr seid noch nicht dabei? Dann meldet euch schnell an - auch wenn ihr noch nicht wisst, welches Projekt ihr konkret umsetzen möchtet. Mitmachen können neben katholischen Jugendgruppen auch zum Beispiel Jugendgruppen anderer Konfession, aus Sportvereinen, Feuerwehren, Chören oder Schulklassen.

Mehr unter www.72Stunden.de

Wer hat ein Foto von Pfarrer Gieren?

Wir suchen ein Foto von Herrn Adam Hilarius Gieren, dem am 13.12.1806 in Borschemich geborenen und am 23.08.1843 in Horbach eingeführten dritten Pfarrer von St. Heinrich. Er leitete 28 Jahre die Geschicke der Pfarrgemeinde. Er verstarb am 6.9.1871.

Auf Initiative von Pfarrer Gieren wurde 1864 der St. Marien-Gesangverein zur musikalischen Gestaltung der Gottesdienste, vor allem der Hochämter, gegründet.

In 2014 feiert der St. Marien-Gesangverein (seit 1902 als weltlicher Chor tätig) sein 150-jähriges Bestehen. Zur Erstellung einer Festschrift suchen wir „händeringend” ein Bild von Pfarrer Gieren.

Wer kann uns helfen?

Bitte melden Sie sich bei Jan Pontzen oder Theo Brauers in Horbach

„Wir haben den Hunger satt”

Juan Baéz

Unterstützt von MISEREOR suchen Partnerorganisationen in den Entwicklungsländern zusammen mit den Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen unter Hunger leiden, nach Wegen aus dem Teufelskreis des Hungers.

Wie und mit welchen Maßnahmen Kleinbauernfamilien und indigene Gemeinschaften in Paraguay um ihr Überleben kämpfen, stellte eindrucksvoll Juan Baéz - Agraringenieur der MISEREOR-Partnerorganisation, Diözese Coronel Oviedo, in Paraguay – in St. Martinus vor.
Was für viele hierzulande selbstverständlich ist, dass man einen gesicherten Zugang zum Land hat und Land nutzen kann, ist anderenorts keineswegs so gegeben. Wenn der große Gewinn lockt, spielen die Bedürfnisse von seit Jahrhunderten auf und von dem Land lebenden meist indigenen Familien keine Rolle mehr. Juan Baéz schilderte in Wort und Bild die Situation in Paraguay insbesondere die zunehmende Abholzung zugunsten von Monokulturen wie Soja sowie die negativen Folgen für Mensch und Umwelt vor allem für die indigenen Familien. Er zeigte zudem auf, wie die Familien ihr Land und ihre Selbstversorgung gegen die endlosen Monokulturen der Großgrundbesitzer behaupten wollen, um ihre Existenzgrundlage zu sichern.

Herzlichen Dank an alle, die die Gelegenheit genutzt haben, sich im Gottesdienst am 17. März 2013 aus erster Hand zu informieren. Vielleicht hat diese Begegnung auch die uns alle betreffende Frage in Mittelpunkt gerückt wie wir leben wollen und können.

Norbert Dreßen

Kampf der Genitalverstümmelung

Der „Eine-Welt-Kreis” setzt sich Dank Ihrer Hilfe ein im Kampf gegen die grausame Tradition der Genitalverstümmelung

Beschneidung

Sie ist ein uralter Brauch, die Beschneidung und damit die Verstümmelung der weiblichen Genitalien. In 28 Ländern Afrikas, in einigen Ländern des Nahen Ostens und in Teilen Asiens wird das blutige Ritual noch immer praktiziert. Die „Operation” findet ohne Betäubung statt und wird mit den primitivsten Werkzeugen und unter unzulänglichen hygienischen Bedingungen vorgenommen. Die Betroffenen leiden ein Leben lang unter den Folgen, wenn sie das Prozedere überleben und nicht an Infektionen und / oder dem Blutverlust sterben. Die Gründe liegen in der Kontrolle und Unterdrückung weiblicher Sexualität im Kontext einer patriarchalischen Gesellschaft.

Das „Network Against Genital Mutilation” engagiert sich in vielen Gebieten Tansanias gegen die gefährlichen Verstümmelungen.
Mit Spenden über MISEREOR werden diese und ähnliche Organisationen in Ägypten, Äthiopien und Mali unterstützt im Kampf gegen die Genitalverstümmelung durch beispielsweise

  • Umschulung ehemaliger Beschneiderinnen zu Hebammen
  • Veranstaltung von Jugendcamps zur Aufklärung über die Gefahren der Beschneidung
  • Einrichtung von Informations- und Beratungsstellen
  • regelmäßige Hausbesuche bei beschneidungsfähigen Mädchen und ihren Eltern
  • Hilfe für Opfer von Beschneidungen

Die Frauen des „Eine-Welt-Kreises” Horbach haben entschieden MISEREOR bei diesen Projekten zu unterstützen. Dank Ihrer Einkäufe an unserem Stand erwirtschaften wir über einen längeren Zeitraum einen kleinen Überschuss.

1000,- Euro wollen wir für diese Projekte überweisen.

Wir danken ganz herzlich für Ihre Unterstützung durch Ihren Einkauf und freuen uns, wenn sie ab und zu an unserem Stand vorbeischauen und kaufen.

Claudia Bosten für den Eine-Welt-Kreis

Urlaubszeit – Einbruchsgefahr!

Polizei

Pünktlich zur Sommer- und Ferienzeit startet das Kriminalkommissariat 44 (Kriminalprävention) des Polizeipräsidiums Aachen eine Öffentlichkeitskampagne zum Thema:

„Bekämpfung des Wohnungseinbruchs”

Neben mobilen Infoständen, Flyern und Plakaten steht das KK 44 mit Rat & Tat zur Thematik

  • Wohnungseinbruch
  • Was können Sie tun?
  • Verhaltenstipps

in der Öffentlichkeit sowie auf der Beratungsdienststelle zur Verfügung.
Machen Sie es den Tätern nicht zu leicht und befolgen Sie die Hinweise Ihrer Polizei, denn Einbrecher kennen keine Urlaubszeit!

Informationen erhalten Sie über:

Wir suchen Menschen, die mitmachen wollen!

  • Liegt Ihnen die Zukunft von St. Heinrich, St. Laurentius oder St. Martinus am Herzen?
  • Möchten Sie, dass unsere Gemeinden lebendig bleiben?
  • Sind Sie bereit, sich Gedanken über die Zukunft von Gemeinden in der heutigen Zeit zu machen?
  • Wollen Sie sicherstellen, dass die Kirche die Menschen vor Ort wahrnimmt?
  • Haben Sie Lust, neue Ideen in den Blick zu nehmen?
  • Spüren Sie, dass christlicher Glaube auch christliches Engagement bedeutet?
  • Sind Sie zu motivieren, für einen Zeitraum von vier Jahren das Leben der Gemeinden mit zu gestalten?

Sollten Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit Ja beantworten können, dann sind Sie unser Mann/ unsere Frau. Wir brauchen Sie! Denn:

Am 9. /10. November 2013 werden die neuen Gremien der pastoralen Mitverantwortung gewählt.

Statt der Wahl zum Pfarrgemeinderat wird es zum ersten Mal zwei Wahlen geben: die Wahl des Pfarrei-Rates auf der Ebene der einzelnen Gemeinde und die Wahl des GdG-Rates, auf der Ebene der GdG (das ist für uns die Gemeinschaft der Gemeinden Aachen-Nordwest, zu der mit uns die Gemeinden in Orsbach, auf der Hörn und in Vaalserquartier gehören.)

In beiden Gremien geht es um die oben beschriebenen Fragen. Für beide Gremien brauchen wir Kandidaten und Kandidatinnen aus St. Heinrich, St. Martinus und St. Laurentius.

Schon jetzt liegen in den Kirchen zu den Wahlen Faltblätter aus mit dem Titel: „DA KANN JA JEDER KOMMEN. GOTT SEI DANK.” Bitte informieren Sie sich (auch im Internet) und denken Sie darüber nach, ob Sie dabei sein können. Nur so kann es gut in unseren Gemeinden weitergehen. Am besten sprechen Sie uns an.

Außerdem haben wir in Abstimmung mit den Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen überlegt, die ebenfalls anstehende Wahl zur Gemeindeleitung auf den Beginn des neuen Jahres zu verschieben. Es scheint uns zu viel, drei Wahlen gleichzeitig durchzuführen, und wir möchten der Wahl der Gemeindeleitung ihr eigenes Gewicht geben.

Wir hoffen sehr, dass sich genügend Gemeindemitglieder bewegen lassen, den Weg in die Zukunft mit anzupacken.

Ihnen einen schönen Sommer und herzliche Grüße!

Für die Gemeindeleitung
Renate Heyman

Große Freude bei der ökumenischen Initiative „Netzanschluss”

Logo Netzanschluss

Eine tolle Überraschung gab es im letzten Monat für Netzanschluss, die ökumenische Initiative im Aachener Westen für alleinerziehende Eltern! Der Erlös des vergangenen Weihnachtsbasars der Frauengemeinschaft Horbach wurde auf das Konto des Stadtteilprojektes überwiesen.

Viele fleißige Hände verschiedener Generationen haben unter der Leitung von Hildegard Vaeßen und Marlies Frohn mit viel Liebe aus den verschiedensten Materialien gewerkelt. Auch kulinarische Genüsse kamen wieder nicht zu kurz. Eierlikör, Marmeladen und der selbstgebackene Kuchen fanden wieder viele dankbare Käufer. Neben dem Aspekt, dass der Basar mit seiner Caféteria ein liebgewonnener Treffpunkt geworden ist, schätzen auch viele Menschen das breitgefächerte Angebot der selbsterstellten Produkte und erstehen bereits das eine oder andere Geschenk für Weihnachten. Beim letzten Basar betrug der Erlös des Verkaufs sage und schreibe 1.237,95 €!!!

Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Ergebnis!

Wir bedanken uns sehr herzlich, dass Netzanschluss in diesem Jahr bedacht worden ist! Da dieses Gemeindeprojekt ausschließlich spendenfinanziert ist, freuen wir uns ganz besonders!

Wenn Sie sich für das Projekt oder unsere Arbeit interessieren besuchen Sie uns gerne im Internet oder rufen Sie einfach einmal an!

Ulrike Overs

Logo Netzanschluss

Abschied von Frau Loh

Die Gemeindereferentin Frau Waltraud Loh, die vor allem in den Oratoriumsgemeinden tätig war, in St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus aber in der Seniorenarbeit und bei den Wanderexerzitien in der Fastenzeit bekannt geworden ist, wird in den Ruhestand verabschiedet. Deshalb feiert sie am 13.7.2013 um 15:30 Uhr in St. Peter Orsbach einen ökumenischen Wortgottesdienst, zu dem wir einladen. Wir danken Frau Loh für ihr Wirken in unseren Gemeinden.

Wahl GdG-Rat am 9./10. Nov. 2013

Ein Rat erblickt das Licht der Welt.
Wahlplakat 2013

Erstmals wird zur Wahl des Rates der Gemeinschaft der Gemeinden Aachen-Nordwest aufgerufen.

Seit nunmehr drei Jahren bilden die Pfarreien St. Heinrich, St. Martinus und St. Laurentius zusammen mit den Pfarreien St. Sebastian, St. Konrad, St. Peter die Gemeinschaft der Gemeinden Aachen-Nordwest. Gemeinsam tragen die Pfarreien Sorge für die Verlebendigung des Evangeliums im Aachener Nordwesten. Dies geschieht u.a. durch die Absprachen im Pastoralteam, die Übernahme der Anstellungsträgerschaft für das Personal der Kirchengemeinden durch den Kirchengemeindeverband Aachen-Nordwest und den Austausch der Pfarrgemeinderäte im Rat der Gemeinschaft der Gemeinden, dem GdG-Rat.

Vollzog sich diese Zusammenarbeit bisher eher in der Stille der Pfarr- und Besprechungsräume, so wird die Gemeinschaft in der Öffentlichkeit in unterschiedlicher Weise erfahrbar: in der Zusammenarbeit der Laurensberger-Richtericher-Horbacher Pfarreien bzw. der Pfarreien auf der Hörn, im Vaalserquartier und in Orsbach, die Nennung der (Teil-)Gemeinschaft im Hochgebet oder den gemeinsamen Veranstaltungen wie Wanderexerzitien zur Fastenzeit, dem Frühstück für Alleinerziehende oder der Fahrradwallfahrt nach Kevelaer.

Nun tritt auch der GdG-Rat an die Öffentlichkeit und stellt sich am 9. und 10. November 2013 zur Wahl. Nachdem die Mitglieder dieses Rates bislang von den Pfarrgemeinderäten delegiert wurden, werden diese nun direkt gewählt. Aus jeder Pfarrei können Männer und Frauen in den GdG-Rat gewählt werden. Das verdeutlicht nicht nur die gewachsene Bedeutung der Zusammenarbeit der sechs Pfarreien, sondern weist auch auf die neue Bedeutung hin, die dem GdG-Rat jetzt für die Gemeinschaft zukommt.

Der GdG-Rat ist verantwortlich für die „grundlegenden Fragen der Pastoral” der Gemeinschaft, wie es die Satzung sagt. Hier wird informiert, beraten und soweit möglich entschieden über die Gottesdienstordnung, die weitere Nutzung der kirchlichen Gebäude, das Pastoralkonzept, die Zusammenarbeit mit der evangelischen Schwesterkirche und den Religionsgemeinschaften, die Mitbeteiligung von Laien an der Leitung der Gemeinden, die Nutzung der Pfarrbüros und anders. Mit diesem Rat tritt auch ein direkter Ansprechpartner für den Kirchengemeindeverband auf den Plan, der bislang keinen direkten vergleichbaren Ansprechpartner auf Ebene der Gemeinschaft besaß.

Im GdG-Rat fallen die übergeordneten Entscheidungen, die in den einzelnen Pfarreien Bedeutung erlangen und je nach Situation dort zur Umsetzung gelangen. Der GdG-Rat trifft seine Entscheidungen nicht im luftleeren Raum, sondern hat sich immer auch am Bedarf der Pfarreien zu orientieren und für deren Belange Sorge zu tragen. So gehört es zur vorrangigen Aufgabe des GdG-Rats, die Bildung von Pfarreiräten zu fördern oder, wo dieses nicht möglich ist, verantwortliche Personen zu beauftragen, die für die Belange der Pfarreien tätig werden. In diesem Sinne werden in der GdG Aachen-Nordwest neben dem GdG-Rat am gleichen Tag auch Pfarreiräte gewählt (siehe nebenstehender Artikel).

Der GdG-Rat ist darüber hinaus auch Ort des Austausches und der Planung, welche pastoralen Aufgaben und Neuausrichtungen sich in der nächsten Zeit für die Gemeinschaft der Gemeinden Aachen-Nordwest abzeichnen. Er nimmt das gesamte Territorium der Gemeinschaft von Horbach bis Vaalserquartier in den Blick. Er schaut auf das Klinikum, den entstehenden Campus, die Schulen, Kindertagesstätten, die Pfarreien und fragt nach den Herausforderungen kirchlichen Handelns an diesen und anderen Orten der GdG. Wie kann es heute gelingen, Menschen den Glauben vorzuschlagen und sie in Kontakt mit Gott und der Kirche zu bringen und hierbei die eher traditionellen Wege der Anbindung an Pfarreien zu erneuern?

Dieser Verantwortung für die übergreifenden pastoralen Fragen kann der GdG-Rat gerecht werden, weil neben den gewählten Männern und Frauen aus den Pfarreien alle Pfarrer, weitere Mitglieder des Pastoralteams, ein Vertreter des Kirchengemeindeverbandes sowie berufene und beratende Mitglieder ihre jeweiligen Kompetenzen und Erfahrungen einbringen.

Jeder Wähler, jede Wählerin kann mit seiner/ihrer Stimme die künftigen Mitglieder des GdG-Rats und damit auch dessen Arbeit unmittelbar unterstützen. Oder anders gesagt: Mit der Direktwahl des GdG-Rats wird die Verantwortung aller Katholikinnen und Katholiken der Gemeinschaft für die Gestalt der Kirche im Aachener Nordwesten sichtbar.

Johannes Schnettler
(Fachreferent im Generalvikariat des Bistums Aachen)

Verweise auf Informationen des Bistums

Wahl Pfarreirat am 9./10. Nov. 2013

Ein - nicht ganz - neuer Rat
Wahlplakat 2013

Neben dem GdG-Rat wird am 9. und 10. November 2013 jeweils auch ein Pfarreirat gewählt. Der Pfarreirat knüpft an die Tradition des Pfarrgemeinderates an und ist doch neu. Der Name Pfarreirat macht deutlich, dass Pfarrei nicht nur die gottesdienstliche Gemeinde umfasst sondern auch die kirchlichen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Altenheime, Verbände und Initiativen. Der Pfarreirat wird in diesem kirchlichen Netzwerk zu einem wichtigen Knotenpunkt, der Erfahrungen bündelt und weitergibt insbesondere an den Rat der Gemeinschaft der Gemeinden, den GdG-Rat.

Der Pfarreirat ist die Stimme der einzelnen Pfarreien im Konzert der Zusammenarbeit aller sechs Pfarreien der Gemeinschaft der Gemeinden Aachen-Nordwest. Aufgaben, die die Pfarrei alleine ohne die Gemeinschaft bewältigen kann, sollen von dieser selbst erledigt werden. Damit ist das Grundprinzip der Gemeinschaft der Gemeinden, ist quasi die Verpflichtung für den GdG-Rat beschrieben, aus dem heraus der Handlungsrahmen des Pfarreirats erwächst.

Die Vielfalt der unterschiedlichen Stadtviertel von der Hörn bis Horbach, von Vaalserquartier bis Richterich und von Orsbach, Laurensberg bis Gut Kullen machen deutlich, dass die Gemeinschaft der Gemeinden Aachen-Nordwest ohne ortsnahe Bezugspunkte für die Menschen kaum mit Leben gefüllt werden kann. Es braucht auch den Pfarreirat, der in den einzelnen Pfarreien dem nachgeht, was die Menschen bewegt. Aus dieser Nähe zu den Menschen und der Kenntnis um die ortsspezifischen pastoralen und gesellschaftlichen Herausforderungen erwachsen seine originären Aufgaben. Der Pfarreirat kann sich um das Pfarrfest ebenso sorgen wie um das gottesdienstliche Leben der Pfarrei. Er wirkt mit an der Erstellung des Pastoralkonzepts der Gemeinschaft und sucht den Kontakt zu kirchlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen im Stadtviertel. Er arbeitet mit Initiativen und Organisationen am Ort zusammen und berät den Kirchenvorstand. Männer und Frauen aus der Pfarrei werden vom Rat zum Dienst als Kommunionhelfer, Lektoren, Leiter von Wort-Gottes-Feiern und Beerdigungen oder zur Übernahme anderer Dienste vorgeschlagen. Auf diese und andere Weise trägt der Pfarreirat in Zusammenarbeit mit der Gemeindeleitung „Verantwortung für die Entwicklung der pastoralen Grunddimensionen Verkündigung, Liturgie, Diakonie”, wie es in Ziffer 2 der Ordnung der Pfarreiräte heißt.

Dass diese Verantwortungsübernahme in enger Abstimmung mit dem GdG-Rat geschieht, ist nach der nunmehr langjährigen Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden Ausdruck der gemeinsamen Verantwortung für das kirchliche Leben in unseren Stadtteilen. Trägt der GdG-Rat Verantwortung für die Gemeinschaft als Ganzes, so übernimmt der Pfarreirat Verantwortung für das Leben in der jeweiligen Pfarrei. Auch wenn der GdG-Rat das Planungs- und Entscheidungsorgan in allen grundlegenden Fragen der Pastoral der Gemeinschaft ist und die Sorge besteht, dass über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden wird, eröffnen sich für den Pfarreirat vielfältige Möglichkeiten der aktiven Gestaltung des kirchlichen Lebens in der Pfarrei. Vor allem, weil es so möglich ist, „Gemeinde ganz nah bei den Menschen zu gestalten”, wie Andrea Petermann-Meyer sagt, die als Mitglied des Pfarrgemeinderates St. Laurentius dem derzeitigen GdG-Rat angehört. „Durch die Pfarreiräte”, so Petermann-Meyer weiter, „gibt es nach wie vor Gremien, die auch ganz nah an den Pfarreien das Gemeindeleben gestalten können. Das ist mir auch für die Zukunft wichtig, weil ich glaube dass wir nicht nur mit einer Zentralisierung weiterkommen, sondern es muss auch Beziehung nach wie vor vor Ort möglich sein!”

Johannes Schnettler
(Fachreferent im Generalvikariat des Bistums Aachen)

Verweise auf Informationen des Bistums

Neue Gemeindeassistentin

Liebe Gemeinden

mit Freude darf ich, Ruth Quix, zum September 2013 meine Anstellung als Gemeindeassistentin in Ihren Gemeinden (St. Laurentius, St. Heinrich, St. Martinus) antreten. Diesen Weg meiner Ausbildung zur Gemeindereferentin, sowie Näheres zu meiner Person möchte ich Ihnen im Folgenden kurz vorstellen:

Ruth Quix

Mein dreijähriges Studium der Religionspädagogik an der Katholischen Hochschule NRW in Paderborn habe ich im vergangenen Juli abgeschlossen. Meine nun folgende, ebenfalls dreijährige Ausbildung zur Gemeindereferentin gliedert sich in zwei Teile: Dabei werde ich im ersten Jahr hauptsächlich an der Gemeinschafts-Grundschule Laurensberg tätig sein, um dort meine Lehrerlaubnis für das Fach Religion zu erwerben. In dieser Zeit bin ich auch schon in den Gemeinden hier und dort anwesend und lerne Sie hoffentlich schon ein wenig kennen, allerdings findet die Ausbildung in der Gemeinde hauptsächlich im zweiten und dritten Jahr statt. Parallel zu meiner Tätigkeit in Schule und Gemeinde werde ich zusätzlich auch zu Studientagen unterwegs sein, die vom Bistum organisiert werden. Für diese drei Jahre hat sich Herr Gemeindereferent Wolfgang Oellers bereit erklärt, mein Mentor und Anleiter zu sein und ich bin sehr froh und dankbar, dass er diese Aufgabe angenommen hat. Ebenso danke ich Herrn Pfarrer Josef Voß, stellvertretend für alle Verantwortlichen in Ihren Gemeinden, die die Einwilligung zu meiner Ausbildung gegeben haben.

Nun ein wenig zu meiner Person: Ich bin „Baujahr” 1985, somit 28 Jahre alt, und im beschaulichen Selfkant aufgewachsen. Nachdem ich meine Zeit am St. Ursula Gymnasium in Geilenkirchen mit dem Abitur abgeschlossen habe, entschied ich mich, an der Universität in Bonn Ernährungs- und Haushaltswissenschaften zu studieren. Nach viereinhalb Jahren des Ringens habe ich dieses Studium dann schweren Herzens beendet und mich mit verschiedenen Praktika auf mein Studium in Paderborn vorbereitet. Nach meinem Abschluss dort haben mein Mann Tobias und ich im Juli geheiratet und leben nun gemeinsam in Kohlscheid. Während meiner Zeit am Gymnasium und in Bonn ist, angeregt durch meine Mitwirkung in der kirchlichen Jugendarbeit im Selfkant, mein Glaube an Gott immer tiefer und mein Wunsch, für die Kirche zu arbeiten, immer größer geworden. Mich fasziniert die Begegnung mit den unterschiedlichsten Menschen, deren Talenten und Erfahrungen, denn für mich wird im Menschen, mitten in seinem Leben, der Glaube an Gott und seine Gegenwart ganz lebendig und erfahrbar. Somit erzählt jede Lebensgeschichte auch eine wertvolle und einmalige Glaubensgeschichte, mit allen Höhen und Tiefen. Ich bin schon heute auf diese ganz individuellen und kostbaren Geschichten gespannt, freue mich auf die Begegnung mit Ihnen und die Erfahrungen, die wir gemeinsam machen werden. Dazu bitte ich Sie von Herzen, für mich zu beten, und sage Ihnen hiermit selbstverständlich auch mein Gebet zu.

Mit herzlichen Grüßen und in großer Vorfreude,

Ruth Quix

Abschied von Pfarrer Weishaupt

Pfarrer Weishaupt

Zum 1. Oktober 2013 wird Pfarrer Hannokarl Weishaupt seinen Dienst in unseren Gemeinden beenden. Wir sind Pfarrer Weishaupt sehr dankbar für seinen Dienst bei uns, den er im Februar 2006 begonnen hatte. Viele hatten sich dank seiner offenen, menschlichen, freundlichen Art, unter uns zu sein, schnell an ihn gewöhnt. Er hat immer ganz selbstverständlich angepackt und geholfen, wenn es pastorale Engpässe gab. Ebenso klar war sein verstärkter Einsatz während meiner Dekanszeit von 2008 bis 2013. Nachdem er seine Tätigkeit in den Gesamtschulen einschränken konnte, hat er zunehmend Menschen in ihren familiären Trauerphasen begleitet, das Sakrament der Taufe gespendet und Trauungen gefeiert. Jederzeit war er zu einem persönlichen Gespräch bereit.

Auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin wird es keine besondere Feier geben. Er wird sich von den Gemeinden in den jeweils letzten Gottesdiensten verabschieden, die er zelebriert. Das wird am 15.9.2013 um 10:00 Uhr in St. Heinrich sein und um 11:30 Uhr in St. Martinus; am 22.9.2013 um 9:30 Uhr im Seniorenhaus und um 11:00 Uhr in St. Laurentius. Pfarrer Weishaupt möchte auch keine Geschenke zum Abschied. Allerdings träumt er von einem schönen Lesesessel...
Dazu werden wir von Seiten der Pfarreien etwas beisteuern.

Im Oktober wird er Pfarrer in der GdG Heilig Geist in Eschweiler werden. Darauf freut er sich. Der Einführungsgottesdienst in Eschweiler ist geplant für den 13.10.2013 um 17:00 Uhr.

Wir sagen Pfarrer Weishaupt sehr herzlich Dank und wünschen ihm Gottes Segen für den neuen Einsatz.

Josef Voß

Neuer Pfarrvikar

Liebe Mitchristen in St. Heinrich, St. Konrad, St. Laurentius, St. Martinus, St. Peter, Philipp Neri und St. Sebastian!

Zum 1. Oktober 2013 beginne ich in Ihren Gemeinden meinen Dienst als Pfarrvikar. Mit den folgenden Zeilen möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen.

Hans-Georg Schornstein

Ich heiße Hans-Georg Schornstein und bin im Jahr 1956 in Stolberg-Büsbach geboren. Nach dem Besuch der dortigen Volksschule (heute Grundschule) und des Goethe-Gymnasiums in Stolberg habe ich im Jahr 1975 mein Abitur gemacht und anschließend in Bonn und Würzburg katholische Theologie mit dem Abschluss des Diploms (Juli 1980) studiert. Nach der weiteren einjährigen Ausbildung im Priesterseminar und der Diakonenweihe wurde ich am 18. Juli 1981 zum Priester geweiht und war anschließend Kaplan in Mönchengladbach – Hardt (August 1981 – September 1985) und Viersen-Dülken (Oktober 1985 – Januar 1988). Von Februar 1988 bis zum 1. Juli 2013 war ich Pfarrer in Roetgen und Rott, seit 1998 zusätzlich in Lichtenbusch und ab 2003 in Walheim, Schmithof-Sief und Hahn-Friesenrath. In der Zeit von 1998 – 2008 war ich Regionaldekan für die Region Aachen-Stadt. Soviel zu äußeren Daten meines beruflichen Werdegangs.

Aber das ist natürlich nicht alles, was mich und meine Person betrifft. Ich stamme aus einer – für heutige Verhältnisse – großen Familie, habe drei Brüder, drei Schwägerinnen und sieben Neffen sowie zwei Nichten. Auch darf ich mich glücklich schätzen, dass meine Eltern beide noch leben. Familie ist für mich wichtig und hat einen hohen Stellenwert, zumal ich als Priester auf eine eigene Familie verzichten muss.

Ich habe in meinem Leben immer wieder erfahren, wie wichtig gute und zuverlässige Freundinnen und Freunde sind, die mich stützen und begleiten, kritisch anfragen und mich hier und da auf den „Boden der Tatsachen” zurückholen.

Ich interessiere mich für Sport, vor allem Fußball (ich bin leidenschaftlicher Alemannia-Fan), jogge, bin in der 5. Jahreszeit ganz schön jeck (im Jahr 1997 war ich in Roetgen Karnevalsprinz) und koche gern.

Was mir an meinem Beruf besonders gefällt, ist der Kontakt mit vielen Menschen in ganz unterschiedlichen Situationen. Der Glaube gibt mir selbst Grund und Orientierung für mein Leben. Ich glaube an einen Gott, der in seiner Menschwerdung sich unserer Welt in all ihren Bruchstücken gestellt hat und der alle Phasen unseres menschlichen Lebens und alle Teile seiner Schöpfung mit seiner unendlichen Liebe umfasst und berührt. Das hebt nicht das Leid in unserer Welt auf und ich kann auch gut Menschen verstehen, die sich auf Grund schmerzhafter und schicksalhafter Erfahrungen mit dem Glauben schwertun. Doch sehe ich insgesamt unseren Glauben als eine große Hilfe für unser Leben. Dabei ist auch mein Glaube bisweilen schwach und braucht immer wieder die Unterstützung durch das Glaubenszeugnis anderer.

Ich freue mich auf viele Begegnungen und Gespräche mit Ihnen. Derzeit erreichen Sie mich noch am besten unter meiner Roetgener Telefonnummer 02471 – 4379. Wenn Sie auf meinem Anrufbeantworter eine kurze Nachricht mit Ihrer Telefonnummer hinterlassen, melde ich mich baldmöglichst bei Ihnen. Oder Sie teilen Ihren Gesprächswunsch in Ihrem jeweiligen Pfarrbüro mit.

Auf ein gutes Miteinander freut sich

Ihr

Hans-Georg Schornstein

Kevelaer, die 16 te ……

RadwallfahrtAm Freitag, 6. September 2013, startete die 16. Radwallfahrt nach Kevelaer von der Richtericher St. Martinus Kirche. Auch dieses Jahr waren unter den 18 Teilnehmern wieder einige Wallfahrer, die zum ersten Mal diesen Aufbruch wagten, welcher unter dem Motto stand: „Als Glaubende machen wir uns auf den Weg”. Die Organisation lag in bewährten Händen und auch die Strecke, welche leider ohne den Initiator Johann Schiller gefunden werden musste, machte dank GPS kein Problem.

Nach der Besinnung in St. Martinus ging es – wie seit Jahren – über Geilenkirchen, Wegberg zum traditionellen Übernachtungsquartier in Wankum, welches nach ca. 86 km erreicht war. Unterwegs gab es zwei Stationen, an denen Impulse zur Besinnung und Einstimmung gegeben wurden.

Am Samstag fuhren die Wallfahrer dann über jeweils 30 km nach Kevelaer und wieder zurück nach Wankum. In Kevelaer wurde – nach einer kurzen Andacht vor dem Gnadenbild - gemeinsam der Kreuzweg gegangen. Der vorgesehene individuelle Aufenthalt musste leider etwas kürzer ausfallen, da das Abendessen in Wachtendonk früher als üblich war. Dieser frühe Zeitpunkt hatte allerdings den Vorteil, dass ausgiebig Zeit zu einem Bummel über das stimmungsvolle und lauschige Weinfest in Wachtendonk vorhanden war.

Am Sonntag ging es dann nach einem Wortgottesdienst in einer kleinen Kapelle wieder zurück nach Aachen. Nach schönen Pausen beim Wegberger Stadtfest und in einer Geilenkirchener Eisdiele standen die Wallfahrer in der Abtei Rolduc noch einmal zusammen und verabschiedeten sich mit einem irischen Segenslied.

Das Wetter spielte - bis auf ca. zwei Stunden am Sonntagmorgen – sehr gut mit, nur der Pannenteufel hatte kein Einsehen und bescherte mit zwei Pannen etwas Verzögerung. Dennoch wird es wohl für die meisten im nächsten Jahr heißen: Kevelaer, die 17 te…….

Gerd Pinke

Neues Gotteslob

Gotteslob

Endlich ist es soweit! Das neue Gotteslob ist da und wurde auch schon nach den Sonntagsgottesdiensten in unseren Gemeinden in drei verschiedenen Ausgaben verkauft. Wir freuen uns, dass wir pünktlich ab dem 1. Advent 2013 in unseren Gottesdiensten aus dem neuen Gebet- und Gesangbuch singen und beten werden. Nach fast 40 Jahren der Gewöhnung an das herkömmliche Gotteslob ist, so finden wir, ein schönes neues Buch entstanden mit herkömmlichen und neuen Gebeten und Gesängen. So gliedert sich das Buch wieder in einen Stammteil für alle deutschsprachigen Bistümer und in einen Aachener Bistumsteil.

Etwa die Hälfte der ca. 270 Lieder aus dem Stammteil des alten Gotteslobes findet sich auch im neuen Gotteslob wieder. Etwa 140, zum Teil ganz neue Gesänge befinden sich im Aachener Diözesanteil. Berücksichtigt wurden bei der Auswahl u. a. die thematische Ausrichtung der Lieder, sowie die Akzeptanz in den Gemeinden. Diese Kriterien führen zu einer Liedauswahl, die Gesänge aller Epochen umfasst, auch solche, die dem Zeitgeist, in dem das alte Gotteslob entstand, entgegenstanden.

Einige der „neuen Lieder” sind Ihnen aus unseren Gottesdiensten vertraut, vor allem solche, die schon vorher in unserem Anhang („Null-Nummern”) oder in unserer Liedmappe standen. Andere Gesänge sind völlig neu für uns und werden unsere gottesdienstlichen Feiern mit neuem Klang erfüllen. Vor allem entfalten kann sich dieser im Singen von neuen schönen Kanons, Taizégesängen oder auch leichten mehrstimmigen Sätzen.

Im neuen Gotteslob hat man sich für eine neue Systematik im Aufbau entschieden. Sicherlich wird es eine Zeit dauern, bis man diese erschlossen und verinnerlicht hat. Das Noten- und Druckbild wurde weiter optimiert. Mit Recht kann man wieder von einem Gesangbuch sprechen, wenn auch die Akzentsetzung in den Abschnitten „Geistliche Impulse für das tägliche Leben” und „Gottesdienstliche Feiern” dazu anregen, das Buch auch als geistliches Hausbuch privat zu Hause zu nutzen.

Am Beginn des neuen Kirchenjahres liegt uns ein umfassendes Werk vor, das unsere Gottesdienste wesentlich mitprägen wird. Wir werden in unseren Gemeinden monatlich ein neues Lied singen, das vorher schon im DreiKlang vorgestellt wird. Das neue Gotteslob, eine sicherlich große Bereicherung für unsere Gottesdienste, wird in unseren Gemeinden bestimmt eine offene und interessierte Aufnahme finden.

Das wünschen und hoffen

Gregor Jeub & Angelo Scholly

Kindertagesstätten mit neuem Träger

2010 hat der Kirchengemeindeverband Aachen-Nordwest die organisatorische Verantwortung für die fünf Kindertagesstätten der Gemeinschaft der Gemeinden von den einzelnen angegliederten Pfarren übernommen. Seitdem haben v.a. Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler zusammen mit Frau Dr. Anne France Zink – unserer Verwaltungskoordinatorin – den Hauptteil der Trägerverantwortung für die fünf Einrichtungen getragen. Mit einem hohen Einsatz von Kompetenz, Zeit und Kraft haben sie sich dieser Aufgabe, neben ihrer eigenen beruflichen Tätigkeit, gewidmet. Dafür gilt allen Beteiligten meine hohe Anerkennung und mein herzlicher Dank. Zusammen mit den Leiterinnen und MitarbeiterInnen der Einrichtungen haben sie in der hinter uns liegenden Zeit Großes geleistet.

Nun war es aber Zeit, einen nächsten Schritt zu tun, einen Schritt, der allen Beteiligten nicht leicht gefallen ist: „Unsere” fünf Einrichtungen wurden am 1. August 2013 an die Kindertagesstättenträger-GmbH „Pro futura” übertragen. Damit geben wir zwar die organisatorische Verantwortung in andere Hände. Keineswegs aber geben wir die Kindergärten „einfach weg”. Denn unberührt von diesem Schritt bleiben die pastoralen Beziehungen der einzelnen Kindergärten zu „ihren” Gemeinden erhalten. Es ist sogar so, dass sie, befreit von organisatorischer Verantwortung, in Zukunft inhaltlich noch intensiviert werden können. So bleibt jeder Kindergarten fester Bestandteil einer jeden Gemeinde unserer Gemeinschaft der Gemeinden Aachen-Nordwest. Für diesen Weg wünschen ich den Kindergärten, ihren MitarbeiterInnen, aber besonders auch den Kindern und Eltern, die dort begleitet werden, Gottes reichen Segen.

Pfr. Bernd Schmitz, KGV-Vorsitzender

Auszeichnung für unsere Welt-Kreise

Auszeichnung

Seit 2011 kooperieren die Weltkreise unserer GdG: der Ausschuss Mission, Entwicklung, Frieden in St. Laurentius, die Eine-Welt-Kreise der kath. Gemeinden St. Martinus, St. Heinrich, St. Sebastian und der ev. Gemeinde Bonhoeffer-Haus. Wir tätigen vor allem die Bestellungen bei der GEPA gemeinsam und wickeln sie über ein gemeinsames Konto ab. Die Waren werden zentral ans Fair-Lädchen St. Martinus geliefert und dort von den anderen Gruppen abgeholt. Das hat den Vorteil, dass wir Versandkosten sparen und in eine höhere Rabattklasse aufgestiegen sind.

Im Frühjahr diesen Jahres haben wir den 3. Platz der Einkäufer aus NRW im Bereich Lebensmittel erreicht. Vertreter unserer Kreise waren in Wuppertal und haben den Preis, eine Urkunde und einen Sonderrabatt, in Empfang genommen. Die Urkunde kann im Fair-Lädchen St. Martinus bewundert werden.

Wir freuen uns über dieses tolle Ergebnis und danken Ihnen für Ihren Einkauf im Fair-Lädchen, im Buchladen Laurensberg und an unseren Ständen nach den Gottesdiensten, ohne den wir den Umsatz nicht hätten machen können.

Catharina Klein

Friedenslicht 2013

„Mit Frieden gewinnen alle”

Wir, die beiden Pfadfinderstämme Westwind und Funkenflug, laden alle Menschen herzlich ein, mit uns gemeinsam das Friedenslicht aus Bethlehem in unseren Gemeinden zu empfangen. Dabei soll zum Ausdruck kommen, dass wir als Christen den Frieden als Hoffnung und Geschenk erfahren. Als Zeichen leuchtet das Licht für Frieden und Völkerverständigung. Nach den Gottesdiensten kann das Friedenslicht in selbstmitgebrachten Laternen oder Windlichtern mit nach Hause genommen werden, um uns auch in der Weihnachtszeit daran zu erinnern: mit Frieden gewinnen alle.

Friedenslicht 2013

Herzliche Einladung an alle Gemeindemitglieder sowie alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder zu den verschiedenen Friedenslichtgottesdiensten mit anschließender Austeilung des Friedenslichtes:

  • Mittwoch, 18.12.2013, 19:00 Uhr – nach der Feier der Versöhnung in St. Heinrich
  • Mittwoch, 18.12.2013, 18:00 Uhr – Friedenslichtgottesdienst in St. Laurentius
  • Donnerstag, 19.12.2013, 19:00 Uhr – Rorate-Gottesdienst in St. Martinus

Für alle, die nicht an der Aussendungsfeier teilnehmen können, besteht in St. Laurentius im Anschluss an den Rorategottesdienst am Samstag, 21.12., um 18:00 Uhr eine zuätzliche Möglichkeit, das Friedenslicht mit nach Hause zu nehmen. Für den Transport und als dekoratives Element bieten die Jungpfadfinder gegen eine kleine Spende selbstgebastelte Gefäße an.

Bereitet dem Frieden den Weg, Gut Pfad!