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Nachrichten und Informationen aus der GDG Aachen-Nordwest

Neuer Internetauftritt für St. Konrad und St. Philipp Neri

Logo St. Konrad, St. Philipp Neri

Das Jahr 2014 stand im Zeichen der verstärkten Zusammenarbeit zwischen den Pfarren unserer Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) im Aachener Nordwesten. Unter anderem haben wir gemeinsam ein neues Pastoralkonzept erarbeitet. Darin messen wir der Beheimatung der Menschen vor Ort in jeder unserer sechs Pfarrgemeinden einen großen Stellenwert zu. Gleichzeitig möchten wir uns der Notwendigkeit stellen, Kräfte und Mittel GdG-weit zu bündeln, wo dies möglich und sinnvoll ist.

Diesem Gedanken folgt auch die neue Internet-Seite von St. Konrad und St. Philipp Neri. Es ist eine Seite für St. Konrad und St. Philipp-Neri, die aber inhaltlich und technisch viele Gemeinsamkeiten mit den anderen Pfarreien der GdG hat. Das ermöglichte ein größeres Inhalte-Spektrum als bisher, bei geringerem Aufwand.

Basis für den neuen Internetauftritt ist das schon in St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus genutzte System, das auch den GdG-Seiten zugrunde liegt. So war es möglich, in nur etwa zwei Monaten die neuen Internetseiten von St. Konrad und St. Philipp zu erstellen. Struktur und Design der neuen Seite lehnen sich an die nördlichen Gemeinden an, Gemeinsamkeiten werden deutlich. Das System erlaubt, Inhalte und Artikel für mehrere oder alle Gemeinden der GdG zusammen ohne Mehraufwand zu erstellen.

Wir suchen eine Organistin / einen Organisten für St. Konrad und St. Philipp Neri

Wir suchen zum nächstmöglichen Termin eine Organistin / einen Organisten für St. Konrad und St. Philipp Neri.

Es sind drei wöchentliche Messen zu begleiten:

  • Samstags,

    18:00 Uhr in St. Konrad

  • Sonntags,

    10:00 Uhr in St. Konrad

  • Sonntags,

    11:15 Uhr in St. Philipp Neri

Bei Interesse melden Sie sich bitte beim Pfarrbüro:

oder beim Kirchenvorstand:

Neue Nachbarn willkommen heißen - Flüchtlinge im Aachener Westen

Das Thema der Flüchtlinge ist in aller Munde. Es ist ein Thema das in der Öffentlichkeit sehr kontrovers diskutiert werden. Menschen beteiligen sich an den „Spaziergängen” von Pegida, da sie u.a. einen Verlust der nationalen Identität fürchten. Bei Gegendemonstartionen gehen viele tausend Menschen auf die Straße um deutlich zu machen, dass sie gegen Fremdenfeindlichkeit und für eine kulturelle Offenheit stehen.

Der Anlass für die Aktionen darf dabei aber nicht in den Hintergrund treten. Es geht um Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, weil dort ein sicheres Leben nicht mehr möglich ist.

Im Jahr 2014 sind 723 dieser Flüchtlinge in Aachen angekommen, ca. 60 davon im Bereich unserer Gemeinde. Ungeachtet aller politischen Diskurse leben damit Menschen in unserer Nähe, die in einer fremden Kultur, meist ohne Kenntnisse unserer Sprache, Zuflucht und Zukunft suchen.

Nachdem sich der Pfarreirat mit der Thematik beschäftigt hat, wurde schnell deutlich, dass es viele Menschen im Viertel gibt, die unterstützen wollen und die neuen Nachbarn willkommen heißen möchten. Dies ist der Anstoß für eine Initiative im Aachener Westen.

Bei einem ersten Treffen am 12. Januar kamen ca. 30 Personen, die Interesse daran haben, die neuen Nachbarn zu unterstützen. Die Hilfsmöglichkeiten sind vielfältig. Eine Gruppe möchte z.B. die Asylbewerber zu einem gemütlichen Kaffeetrinken einladen, um sich gegenseitig kennenzulernen und zu erfahren, wo und wie Hilfe nötig ist.

Andere Angebote waren z.B. Hilfe beim Erlernen der deutschen Sprache, Musikmachen mit Kindern, Hilfe bei alltäglichen Dingen wie Einkaufen, Behördengängen etc.

Um dies überschaubarer zu machen, möchten wir anhand eines Fragebogen sammeln, welche Ressourcen/ Hilfsmöglichkeiten im Viertel vorhanden sind. Sollten Sie Interesse daran haben, diese Arbeit zu unterstützen, können Sie gerne den Fragebogen ausfüllen und uns per Mail oder über die Pfarrbüros zukommen lassen. Mit den gesammelten Ergebnissen können wir schnell und effektiv bei Nachfragen – auch der Einrichtungen im Viertel – passende Hilfe anbieten.

Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit haben, sind Sie herzlich willkommen, gerne nehmen wir Sie auch in einen Mailverteiler auf, so dass sie über einzelne Schritte auf dem Laufenden sind.

Heidi Baumsteiger

Der Fragebogen zum Download

Firmung in St. Philipp Neri

Firmung

Am 31. Januar 2015 war der große Tag für 32 Jugendliche und eine Erwachsene aus St. Sebastian, St. Konrad und St. Peter da. Weihbischof Borsch war zur Spendung der Firmung nach St. Philipp Neri gekommen und feierte mit allen einen feierlichen Gottesdienst. Gruppenbild mit Bischof In den vergangenen drei Monaten hatten sie sich die Firmlinge auf ihre Firmung vorbereitet und trafen sich dazu an einem halben Tag mehrerer Wochenenden im Gemeindezentrum St. Philipp Neri, um den Fragen ihres Lebens nachzugehen und nach Spuren ihres Glaubens zu suchen. Eines der Highlights dieser Treffen war das Gespräch mit Weihbischof Borsch, der beim letzten Treffen vor der Firmung zu den Jugendlichen kam.

Ein großes Dankeschön geht an die acht Frauen und Männer aus unseren Gemeinden, die die Jugendlichen auf dem Weg ihrer Glaubensentscheidung begleitet haben.

Heike Sorgenfrey
Fotos: Mathias Hüsing

Dank der Generaloberin unserer indischen Schwestern

In Auszügen veröffentlichen wir den Dank der Generaloberin aus Indien anlässlich der Spende an den Orden nach der Beerdigung von Pfarrer Wilhelm Jansen:

„Lieber Pastor Voß und Pfarrangehörige,

wir wünschen Ihnen Glück und Frieden an allen Tagen des neuen Jahres 2015!

Wir danken Ihnen für Ihre wunderbare Geste, uns statt der Blumengaben zur Beerdigung von Pfarrer Jansen die Summe von 4050,- Euro für die Missionsarbeit unserer Kongregation zukommen zu lassen. … Wir fühlen uns sehr geehrt. Sie haben den Wunsch unseres lieben Pastors Jansen ausgeführt, der die Bethany-Sisters nach Aachen geholt hat, damit sie im Seniorenhaus Dienst tun.

Da er unseren Schwestern beistand als treuer Pastor, Freund und Begleiter seit 35 Jahren, ist sein Gedenken verankert in der Guldedgudd-Mission, für die das Geld eingesetzt wird.

In Bethany werden wir Sie alle in unser beständiges Gebet einschließen. … Wir danken Ihnen allen, dass Sie uns mit Ihrer Gabe bedacht haben.

Die Spur, die Pfarrer Jansen bei seinem Weggang verlässt, wird nun durch Pfarrer Voß beschritten, und wir wissen, dass unsere Schwestern ihre Arbeit in Aachen zu Ihrer Unterstützung fortsetzen. Der Pastor und die Pfarrangehörigen sind unserer Mission gegenüber immer großzügig gewesen. Wir drücken Ihnen unsere tiefe Dankbarkeit aus. Gott segne Sie!

Sr M Wilberta BS, Generaloberin der „Sisters of the Little Flower of Bethany”

Wanderexerzitien in der Fastenzeit 2015

in der Gemeinschaft der Gemeinden Aachen Nordwest

Wir laden Sie herzlich ein, sich in der Fastenzeit mit uns gemeinsam auf den Weg zu machen.

Die Wanderexerzitien stehen unter dem Motto:

„Grenzen überschreiten, Grenzen überwinden – aufeinander zugehen!”

Nach einem ersten Impuls in der jeweiligen Pfarrkirche wandern wir von dort aus schweigend, betend und meditierend zu unserem gemeinsamen Ziel. Unser Ziel ist ein Wegkreuz, welches wir nach einem Fußweg von etwa 35 Minuten erreichen werden.
Auf dem Rückweg ist Zeit und Gelegenheit zum Erzählen, Austauschen und Kennenlernen.

In jeder Gemeinde werden Mitfahrgelegenheiten angeboten. Näheres können Sie dem nachfolgenden Terminplan entnehmen und den Plakaten in allen Schaukästen.

Waltraud Loh

 

Termine für die Wanderexerzitien:

Treffpunkt:

Donnerstag, 19. Februar 2015, St. Martinus, Richterich

Wanderung:

zu einem Wegkreuz in der Gemeinde


Treffpunkt:

Donnerstag, 26. Februar 2015, St. Konrad, Vaalserquartier

Wanderung:

zum Friedhof nach Vaals


Treffpunkt:

Donnerstag, 5. März 2015, St. Heinrich, Horbach

Wanderung:

zu einem Wegkreuz in Horbach


Treffpunkt:

Donnerstag, 12. März 2015, St. Peter, Orsbach

Wanderung:

zu einem Wegkreuz in Orsbach


Treffpunkt:

Donnerstag, 19. März 2015, St. Laurentius

Wanderung:

zu einem Wegkreuz in Laurensberg


Treffpunkt:

Donnerstag, 26. März 2015; St. Sebastian, Hörn

Wanderung:

zum evangelischen Gemeindehaus Arche auf der Schurzelter Straße

Neueröffnung von café4you

Am 5.2.2015 konnten endlich die neuen Räume des Kleiderladens öffentlich vorgestellt werden.

Bei Sekt und frisch gebackenen Waffeln wurde sowohl morgens als auch in der Nachmittagsöffnungszeit gefeiert. Viele Gäste, "alte Kunden" , Vertreter aus Politik und Gemeinde und auch neue Gäste, die erstmalig auf die Einrichtung aufmerksam wurden waren dabei. Auch die Aachener Zeitung war unter den Gästen und hat über die Neueröffnung berichtet. Für die Neuerungen gab es nur Lob. Besonders Mütter mit kleinen Kindern und ältere Menschen bemerkten, wie schön es jetzt sei, den Kleiderladen völlig barrierfrei erreiche zu können.

Es war rundherum ein gelungener Neuanfang und das ganze Team freut sich ab nächste Woche auf viele Gäste und Besucher!

Heidi Baumsteiger

Kaffeetrinken mit "Neuen Nachbarn"

Als erste Aktion der Initiative Flüchltingshilfe hatte der im Januar gegründete Kreis beschlossen, die "neuen Nachbarn" aus den Übergangswohnheimen zu einem Kennenlernen bei Kaffee und Kuchen einzuladen. Die Idee kam bei den Menschen gut an. Am Dienstag, 10.2.2015 waren ca. 25 der Flüchtlinge, jung und alt unsere Gäste. Bei selbstgebackenem Kuchen, Kaffee und O-Saft kamen sich Gastgeber und Gäste näher. Wir haben erfahren, wie wichtig es für die Flüchtlinge ist, die deutsche Sprache zu erlernen. Dies soll jetzt in einem nächsten Schritt angegangen werden. Es gibt einige Personen, die gerne auf niedrigschwellige Art und Weise solche Sprachvermittlung leisten möchten. Die konkrete Umsetzung wird in den nächsten Woche starten.

Bei einem Besuch in einem der Übergangswohnheime wurde deutlich, daß es kaum eine Möglichkeit für die Bewohner gibt, sich im Haus zusammen zu setzen und miteinander ins Gespräch zu kommen oder gemeinsame Aktionen zu machen. Daher möchten wir zunächst einmal in der Woche hier ein Angebot machen.
Jeden Donnerstag zur Nachmittagsöffnungszeit von café4you wollen wir besonders die "neuen Nachbarn" einladen. Es sind ehrenamtliche HelferInnen vor Ort, die gerne ins Gespräch kommen, offene Ohren haben, ggf bei der Lösung kleiner oder größerer Probleme mitdenken. Da wir auch wissen, daß das Internet für die Flüchtlinge oft die einzige Möglichkeit ist, mit ihrer Heimat in Kontakt zu bleiben, möchten wir auch - nach Absprache - auch die Möglichkeit bieten, Mails abzurufen oder zu schreiben. Start soll der 5. März sein. Wer Lust und Zeit hat sich bei diesem Angebot zu beteiligen ist herzlich willkommen!

Heidi Baumsteiger

Fragebogen zur Familiensynode

Liebe Leute,

das Bistum trat mit angehängter Bitte an uns heran. Es geht um die inhaltliche Vorarbeit zur Bischofssynode im Herbst zum Thema "Familie".

In der Gemeindeleitung sahen wir keine Gruppe und kein Gremium, das zeitlich in der Lage ist, sich kollektiv mit den Fragen und Thesen auseinanderzusetzen, das Anliegen wollen wir dennoch gerne unterstützen.

Daher geht unsere Einladung an alle Interessierten, sich individuell mit dem Fragebogen zu beschäftigen und diesen an das Bistum zurück zu senden. Gerne können das Anschreiben und der Link hierzu an Bekannte/Freunde weiter gegeben werden.

Die Antworten müssen bis zum 13. März eingegangen sein und werden auf Bistumsebene zentral bearbeitet, fließen dann in das Dokument der Deutschen Bischofskonferenz mit ein und werden bis Mitte April nach Rom gesendet.

Viele Grüße,

Josef Voß

Abschlussdokument der ‚Relatio Synodi’ zum Download
Brief des Generalvikariats

Ein Pastoralkonzept als Grundlage

Als das Bistum Aachen im Jahr 2010 die "Gemeinschaft der Gemeinden" (GdG) als neue Organisationsebene eingeführt und unsere sechs Pfarreien zur GdG Aachen Nordwest zusammengeschlossen hat, stellte uns das vor Ort vor völlig neue Aufgaben. Alle Pfarreien hatten ein gut funktionierendes Gemeindeleben, ausreichendes hauptamtliches Personal und sahen zunächst keine Dringlichkeit zur GdG-weiten Zusammenarbeit und Vernetzung. Dementsprechend war unser erstes „gemeinsames” Pastoralkonzept aus dem Jahr 2010 tatsächlich eine lose Sammlung von sechs ähnlichen, aber unabhängigen Pastoralkonzepten.

Inzwischen haben sich die Gemeinden der GdG untereinander viel besser kennen und schätzen gelernt. Jetzt arbeiten wir in ersten Projekten zusammen und öffnen die meisten unserer pastoralen Angebote auch für die Nachbargemeinden. Dadurch entsteht auch ein bunteres und vielfältigeres Gemeindeleben für alle.

Im Jahr 2014 haben wir daraufhin unser Pastoralkonzept neu gefasst, um dieser veränderten Situation Rechnung zu tragen, und weil das Pastoralkonzept auch eine wichtige Entscheidungsgrundlage für das „Kirchliche Immobilienmanagement” (KIM) ist.

Im neuen Pastoralkonzept bleibt die Beheimatung der Menschen in ihrer Pfarrgemeinde vor Ort ein wichtiger Eckpunkt, weil dort die Gemeinschaft am intensivsten gelebt und erlebt wird – wir wollen also sprichwörtlich „die Kirche im Dorf lassen” und nicht etwa eine zentrale Großgemeinde schaffen. Auf dieser Basis möchten wir über die Gemeindegrenzen hinweg vielen Menschen ein Mitgestalten ermöglichen und ihre Mitverantwortung wecken.

Lesen Sie selbst im Pastoralkonzept, welche Perspektiven und konkreten Maßnahmen wir uns zur Weiterentwicklung unseres Gemeindelebens für die kommenden Jahre vorgenommen haben.

Für das Redaktionsteam des Pastoralkonzeptes:
Andrea Petermann-Meyer

Prof. Köhne im Kirchensteuerrat

Heinrich Köhne

Der diözesane Kirchensteuerrat ist das wichtigste Finanzgremium unsers Bistums. Er setzt sich zusammen aus Vertretern der Bistumsleitung und den gewählten Vertretern der acht Bistumsregionen.

Am 4. März 2015 ist Prof. H. Köhne aus dem Kirchenvorstand St. Martinus für die Region Aachen-Stadt mit großer Mehrheit erneut für fünf Jahre in den diözesanen Kirchensteuerrat gewählt worden. Wir gratulieren ihm sehr herzlich zur Wiederwahl.

Wir in den Pfarreien unserer Region können uns ebenso über das Ergebnis freuen, weil Prof. Köhne auch schon in den letzten fünf Jahren bei seinen Entscheidungen immer die Interessen der Basis gut im Blick gehabt hat. Wir wünschen ihm für die kommende Amtszeit einen wachen Blick, Kraft zur richtigen Entscheidung und immer die nötigen Verbündeten.

J. Voß

Presseartikel zu Bistum und Leitungsteam in Aachener Nordwesten

Die Aachener Zeitung hat in Ihrer Ausgabe vom 6. März 2015 gleich mehrere Artikel zur katholischen Kirche veröffentlicht:

Ich gehe schon wieder

- Neue Wege -

Vor erst 2 ½ Jahren habe ich angefangen, als Gemeindereferentin in St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus zu arbeiten, und zwar mit der Vorstellung, „bis zur Rente” zu bleiben – zumal die Erstgespräche und ersten Eindrücke alle äußerst positiv verlaufen waren und sich mit der Zeit durchaus bestätigt haben.

Aber es kam anders. Die Personalabteilung hat mich gefragt, ob ich bereit bin, in einem neu zu bildenden Team im Bereich Berufungspastoral zu arbeiten. Im Bistum Aachen sollen neue Wege ausprobiert und erschlossen werden, um Menschen für die Kirche zu gewinnen und sie in ihrer beruflichen Entscheidungsfindung bewusst christlich zu begleiten. Obwohl ich mir zunächst einen Wechsel nicht vorstellen konnte, gefiel mir spontan, dass unser Bistum aktiv in diese Richtung gehen will und Raum eröffnet für Neues. Und je mehr ich darüber nachdachte, desto deutlicher spürte ich, dass ich mich dieser Anfrage nicht verweigern will, obwohl ich auch sehr gerne hier in der Gemeindearbeit geblieben wäre. Für mich ist es eine große Herausforderung in ein so ungewisses Feld aufzubrechen. Aber ich gehe in dem Vertrauen, dass sich erweisen wird, wie der neue Weg geht.

Dabei motivieren mich auch Erfahrungen, die ich hier mit Ihnen gemacht habe, und die mir zeigen, dass neue Wege zum Leben und Glauben dazugehören, ja dass in ihnen die Chance liegt, uns tiefer und reicher zu machen. Veränderung ist eine positive Lebenskraft, auch wenn sie Kraft kostet. Von Hilde Domin stammt das provozierende Wort: „Wir setzten unseren Fuß in die Luft und sie trug.” Ich finde es immer wieder bestätigt. Ich erlebe das in der Begleitung von Einzelschicksalen, wenn Menschen unerwartet neue Wege betreten müssen und können, aber auch in äußeren Veränderungen, die uns in den Gemeinden herausgefordert haben. An einige möchte ich hier erinnern. Gemeindeleitung in Gemeinschaft ist ein ganz neuer Weg, den wir beschritten haben. Für mich war das ein sehr lebendiger – auch anstrengender, aber immens bereichernder - Prozess, getragen von viel Engagement auf allen Seiten und dem Vertrauen in Gottes Heiligen Geist. Die Mitglieder des neuen Gremiums „Pfarreirat” mussten Neuland betreten und legen nun ihre Spuren. Für die Mitglieder im schon lange bestehenden Gremium Kirchenvorstand bestand plötzlich intensiver die Notwendigkeit, den Blick nicht nur auf den eigenen Kirchturm zu richten, und es zeigt sich, dass Solidarität nicht an der Pfarreigrenze Halt macht. Die Wort-Gottes-Feiern gehören mittlerweile fest zum Gottesdienstangebot und tragen es mit. Parallel dazu hat sich die GdG (Gemeinschaft der Gemeinden) mit vielen positiven Begegnungen weiter entwickelt…

Es ist viel in Bewegung in der Kirche, mehr als Manchen lieb ist. Aber Leben ist eben nicht Stillstand. Leben ist Prozess und Entwicklung, ist das, was sich ereignet. Es ist gut, wenn in der Kirche Leben spürbar ist.

Sehr gerne bin ich als Gemeindereferentin mit Ihnen unterwegs gewesen. Ich habe viel zu danken: für offene und herzliche Aufnahme, für viele vertrauensvolle Einzelbegegnungen, für begeisternde und verlässliche Zusammenarbeit, für lebensfrohe spirituelle Erfahrungen, … für 2 ½ Jahre zutrauendes Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen, die den Weg des Glaubens heute suchen und ihn gehen, mal mit vorsichtigen, mal mit mutigen Schritten. Diese Erfahrungen haben mich bestärkt. Danke.

Am 26. April 2015 werde ich mich als Gemeindereferentin von Ihnen verabschieden: in der Sonntagsmesse um 11:30 Uhr in St. Martinus.

Renate Heyman

Neuer Internetauftritt für St. Sebastian

Besuchen Sie auch die Seiten der neuen Internet-Präsenz der Pfarrei St. Sebastian auf der Hörn.

Logo St. Sebastian

Der Auftritt ist noch nicht in allen Details zu Ende geführt, doch wollen wir Sie nicht länger auf die uns jetzt mögliche Informationsvielfalt warten lassen.

Unser neuer Internetauftritt ist ein Beispiel für gelungene überpfarrliche Zusammenarbeit, die sich nicht nur auf die drei Oratoriumsgemeinden St. Konrad, St. Peter und St. Sebastian beschränkt, sondern stellt das Ergebnis einer sinnvollen und Ressourcen bündelnden Zusammenarbeit der Gemeinschaft der Gemeinden Aachen-Nordwest dar.

Mit der uns jetzt möglichen Aktualität wollen wir Sie über die Angebote unserer Gemeinden und besonders der Pfarrei St. Sebastian auf dem Laufenden halten.

Unsere Seiten zu besuchen, lohnt sich ab jetzt immer wieder.

Schwester Irmtraud Thurn und Thorsten Krätzsch

für das Pastoral- und Internet-Team

Pfarrer Herbert Thoenes vollendet sein 90. Lebensjahr

Pfr. ThoenesAm Karfreitag, 3.4.2015, feiert Pfarrer Thoenes seinen Geburtstag. Er schaut zurück auf ein reiches Schaffen in wechselvollen Zeiten. Seine Kindheit und Jugend waren bestimmt vom Dritten Reich, von Krieg und Gefangenschaft. Diese Erfahrungen ließen in ihm den Wunsch reifen, Priester zu werden. Die Form, wie er als Priester leben wollte, hat er im Oratorium des hl. Philipp Neri in Aachen gefunden. Hier erlebte er die Zeit des Aufbruchs während und nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Dieser Aufbruch bestimmte sein Leben und Wirken. Einen großen Raum nahm darin, neben der Arbeit in der Pfarre St. Sebastian, die Ökumenische Arbeit ein. Nachdem unser Mitbruder Dr. Paul Türks gestorben war, übernahm er in vorgerücktem Alter Trägerverantwortung im Haus Hörn. Er ist froh, auch heute noch in der Seelsorge wirken zu können.

Wir, der Jubilar und die Mitbrüder des Oratoriums, laden alle herzlich ein, den Geburtstag von Pfarrer Thoenes mit uns zu feiern. Am Ostersonntag, 5.4.2015, ist die Festmesse um 11:15 Uhr und wird mitgestaltet von der Chorgemeinschaft St. Sebastian. Anschließend findet ein Sektempfang statt.

Pfarrer Bernd Schmitz

Willkommen Gerlinde Lohmann

Als neue Gemeindereferentin begrüßen wir im Mai Frau Gerlinde Lohmann. Wir freuen uns, dass nach dem Abschied von Frau Heyman nahtlos eine neu Gemeindereferentin bei uns anfangen kann. Das ist in der - auch bei hauptamtlichen MitarbeiterInnen - zunehmend angestrengten Personalsituation keine Selbstverständlichkeit.

Frau Lohmann wird in allen drei Pfarreien tätig sein. In den Gesprächen mit ihrem Kollegen Herrn Oellers und mir zeichnet sich ab, dass manche Aufgabenverteilung neu geordnet werden wird. Es ergibt einen Sinn, wenn bestimmte Themenfelder durch dieselbe Person in allen drei Gemeinden abgedeckt werden. Das spart Kraft und Zeit. Wir werden rechtzeitig darüber informieren, wer für welche Aufgabengebiete zuständig sein wird.

Zunächst wünschen wir Frau Lohmann einen guten Einstieg, einen raschen Überblick über das Vielerlei unserer Pfarreien und viel Freude in ihrer Arbeit bei uns. Und in all dem: Gottes Segen!

J. Voß

Vorstellung Gerlinde Lohmann

„Sag ja zu den Überraschungen,
die deine Pläne durchkreuzen,
deine Träume zunichte machen,
deinem Tag eine ganz andere Richtung geben ...
ja vielleicht deinem Leben.
Sie sind nicht Zufall.
Lass dem himmlischen Vater die Freiheit,
selber den Verlauf deiner Tage zu bestimmen.”

Wir planen den morgigen Tag, wir schmieden große Pläne für die Zukunft von Kirche und Gesellschaft. Einen Wechsel aus meiner Tätigkeit als Gemeindereferentin in der Kohlscheider Pfarre Christus unser Friede, wo ich in den letzten fünf Jahren gerne gewirkt habe, hatte ich nicht auf meinem persönlichen Planungszettel. Doch manchmal kommt alles anders! Und Dom Helder Camara, von dem der zitierte Text stammt, gibt mir Mut, Ja zu den Überraschungen des Lebens zu sagen und eine neue Richtung einzuschlagen.

Foto Gerlinde Lohmann

Ab dem 1. Mai werde ich nun in den drei Pfarreien der GdG Aachen-Nordwest St. Heinrich/Horbach, St. Laurentius/Laurensberg und St. Martinus/Richterich als Gemeindereferentin arbeiten.

Doch wie sahen eigentlich die vergangenen Richtungen in meinem Leben aus?

Meine Heimat liegt in Essen, wo ich kirchliche Kinder- und Jugendarbeit kennen und schätzen gelernt habe. Damals durfte ich mit zu den ersten Messdienerinnen im Bistum Essen gehören. In Paderborn habe ich das Fach „Religionspädagogik” studiert und bekam nach dem Studium meine erste Anstellung in Essen als Gemeindereferentin. Einige Jahre später war ich im Duisburger Norden an der Entwicklung eines gemeinsamen Teamkonzepts für drei benachbarte Pfarrgemeinden beteiligt.

Es folgte die Ausbildung zur Erzieherin und mit unserem Umzug in den Aachener Raum meine Anstellung in einer Kindertagesstätte im Ostviertel der Stadt. Nach der Geburt unserer beiden Kinder war ich freiberuflich tätig und habe als Autorin für verschiedene Verlage und kirchliche Hilfswerke gearbeitet und religionspädagogische Materialien für den Kindergartenbereich und die Gemeindearbeit entwickelt.

In den fünf Kohlscheider Gemeinden habe ich als Gemeindereferentin die ersten Schritte auf dem Weg zu einer fusionierten Pfarrei begleitet. Sich öffnen für die Menschen über die eigene Gemeindegrenze hinaus, neue Strukturen in der pastoralen Arbeit schaffen, die unterschiedlichen Profile der anderen Kirchengemeinden als Bereicherung erleben, bis hin zur Gestaltung von gemeinsamen Projekten und Gottesdiensten – all das sind nur einige Aspekte dieses Weges. Ein großer Bereich meiner bisherigen Tätigkeit in Kohlscheid bestand in der Kinder- und Familienpastoral, in der Begleitung der drei Kindertagesstätten und der Erstkommunionkatechese auf Pfarrebene. Gerade in neuen Projekten habe ich erlebt, dass „Kirche” auch heute noch lebendig und gemeinschaftsfördernd ist.

Um neue Wege im Leben einzuschlagen, braucht man eine gute Portion Mut, gesundes Gottvertrauen und Menschen, mit denen man gemeinsam unterwegs ist. Ich freue mich sehr auf meine neue Arbeit, auf weitere Überraschungen und Herausforderungen, auf die Begegnung mit Ihnen und auf neue Möglichkeiten, an der Kirche Gottes mitzubauen.

Gerlinde Lohmann

Tag der Katechese

Am 30. Mai 2015 findet im Bistum Aachen zum ersten Mal ein „Tag der Katechese” statt: Ehrenamtliche Katechetinnen und Katecheten sowie hauptamtlich in der Katechese tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Interessierte aus dem ganzen Bistum sind an diesem Tag herzlich eingeladen, über katechetische Themen und Arbeitsfelder ins Gespräch zu kommen, sich von neuen Ideen inspirieren zu lassen und Tipps und Materialien mitzunehmen. Inhaltlich steht der Austausch ganz im Zeichen der Frage, wie Glaubenskommunikation heute gelingen kann. Prof. Manfred Belok aus Chur/Schweiz wird darauf in seinem Eingangsreferat unter dem Motto „Christen werden nicht geboren, Christen werden!” (Tertullian) motivierende Antworten präsentieren.

Am Nachmittag besteht in verschiedenen Workshops die Gelegenheit, einzelne Aspekte zu vertiefen und das Gehörte mit der Praxis abzugleichen. Weitere Informationen und die Möglichkeit der Online-Anmeldung finden Sie unter verkuendigung.kibac.de/tag-der-katechese oder hier als PDF-Datei.

Ort: Pfarrzentrum St. Donatus, Aachen-Brand, Zeit: 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr.

Information und Anmeldung: Bischöfliches Generalvikariat, Hauptabteilung Pastoral / Schule / Bildung, Abt. Grundfragen und –aufgaben der Pastoral, Fachbereich Verkündigung, Tel. 0241 - 452 - 378, Fax 0241 - 452 - 326,
Email: E-Mail-Adresse anzeigen

Freundliche Grüße, Andrea Kett

Wanderexerzitien 2015 – Rückblick und Dankeschön

Auch in diesem Jahr waren unsere Wanderexerzitien wieder ein Miteinander-auf-dem-Weg-sein von Menschen aus allen Gemeinden unserer Gemeinschaft der Gemeinden Aachen-Nordwest.

Bei durchweg sonnigem Frühlingswetter besuchten wir die Kirchen unserer Gemeinschaft und machten uns auf den Weg durch die einzelnen Pfarrgemeinden.

Mittlerweile sind wir bis zu 75 Personen, die bewusst einen Nachmittag in der Fastenzeit in Ruhe und im Gebet durch die Natur wandern.

Für ein Gebetsheft, welches uns auf dem Weg begleitet, entrichten die Teilnehmer der Wanderexerzitien einen kleinen Obolus.

Aus besonderem Anlass haben wir aufgerufen, zusätzlich eine Spende für die engagierte Flüchtlingsarbeit in der Gemeinde St. Konrad / St. Philipp Neri zu geben.

Dank der Großzügigkeit unserer Teilnehmer an den Wanderexerzitien ist der Betrag von 402,- Euro zusammen gekommen.
Allen Spendern an dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön.

Im Namen des Vorbereitungsteams Wanderexerzitien
Waltraud Loh

Pfr. Thoenes dankt für die Geburtstagswünsche

Pfr. Thoenes

Ein Wort des Dankes möchte ich Ihnen allen sagen für das wunderschöne Fest, das Sie mir zu meinem 90. Geburtstag bereitet haben. Es war vor allem das feierliche Hochamt, in dem eine Messe von W.A. Mozart von einem Orchester und der Chorgemeinschaft St. Sebastian vorgetragen wurde. Alle waren begeistert. Danken möchte ich dabei vor allem unserem Chorleiter, Herrn Angelo Scholly, der durch sein großes musikalisches Können überzeugte.

Der anschließende Empfang in der Kirche gab dann Gelegenheit, mir persönlich zu gratulieren, wovon viele Gebrauch machten.

Doch es gibt noch zwei Dinge, für die ich mich bedanken möchte: die vielen schriftlichen Glückwünsche, die mich erreichten und die Geldspenden für das Oratorium in Oudtshoorn/Südafrika. Bis zur Stunde kam der ansehnliche Betrag von 2.030 Euro zusammen.

Der größte Dank gilt aber Gott, der mir 90 Lebensjahre geschenkt hat und vielleicht noch das eine oder andere Jahr hinzufügt.

Herbert Thoenes, Pfarrer

Deutschunterricht für Neue Nachbarn

Eigentlich wollten wir unsere neuen Nachbarn nur begrüßen, zu wöchentlichen Treffen bei Kaffee und Kuchen ins Gemeindezentrum St. Philipp einladen, Kontakte knüpfen, Hilfen anbieten und ihnen zeigen, dass sie willkommen sind. Doch dann saßen sie vor uns, die Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und anderen, zumeist nordafrikanischen Ländern, sahen uns erwartungsvoll an und verstanden – nichts. Spontan entschlossen wir uns, alles über den Haufen zu werfen und ihnen Deutschunterricht anzubieten, da sie ohne Deutschkenntnisse keine Chancen haben, eine Ausbildung zu machen.

Wir hatten keine Bücher und nicht die geringste Ahnung von „Deutsch für Ausländer”, aber wir hatten sehr viel guten Willen und unglaublich eifrige Schüler!

Wir – das sind ein paar Leute aus unserem Stadtteil und eine Ordensschwester. Da nicht immer alle da sein können, brauchen wir dringend Verstärkung!

Die Arbeit mit den Flüchtlingen ist sicher nicht leicht, aber sie ist auch für uns eine große Bereicherung. Diese jungen Leute haben Schlimmes erlebt und sind dennoch fröhlich und dankbar für unsere Hilfe.

Wer mitmachen möchte, melde sich bitte bei mir unter 0241 - 8 62 14 oder sende mir eine Mail unter E-Mail-Adresse anzeigen.

Eva-Maria Neumann

Einladung an Flüchtlingsfamilien mit Kindern

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Neben allen interessierten Menschen des Stadtteils, die wir am Donnerstag wöchentlich herzlich ins Café4You einladen, heißen wir aktuell am Donnerstagvormittag Flüchtlingsfamilien mit einem besonderen Angebot willkommen.

Meine Kollegin, Frau Petra Weidemann-Böker (aus der evangelischen Familienbildungsstätte) und ich möchten mit den neuen Nachbarn ins Gespräch kommen und ihre Wünsche und Bedürfnisse kennen lernen. Im Austausch werden wir gemeinsam mit den Familien Ideen entwickeln und umsetzen, wie das Ankommen und Einleben im neuen Land erleichtert werden kann.
Wir sind dankbar für die Unterstützung von Einigen unserer regelmäßigen Besucherinnen, die aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen kommen. Sie haben ihre Mitarbeit als „Brückenbauer” angeboten und bieten uns eine besondere Ressource an: ihre Muttersprachen zum Dolmetschen.

Wohnen auch in Ihrer Nähe Flüchtlingsfamilien? Dann können auch Sie Brücken bauen. Bitte erzählen Sie von unserem Angebot. Stellen Sie gerne, wenn gewünscht, den Kontakt her und begleiten Sie die Familien, wenn sie mögen, ins Café4You. Wir freuen uns auf Sie!

Herzlichen Dank!

Petra Weidemann-Böker und Ulrike Overs

KIM Konzept ist verabschiedet - Pfarrversammlung

Im vergangenen Jahr hat die Arbeitsgruppe für das Kirchliche Immobilien-Management (KIM) unserer GdG ein Konzept erarbeitet, um den Ein­spar­vor­gaben des Bistums im Bereich der Immobilien-Instandhaltung gerecht zu werden. Dieses Konzept wurde nun den zuständigen Gremien unserer GdG zur Verabschiedung vorgelegt. Sowohl der GdG-Rat als auch alle 6 Kirchen­vor­stän­de haben dem Kon­zept in den vergangenen Wochen zugestimmt, wo­rauf­hin es dem Bistum vor­ge­legt wurde. Die Annahme durch das Bistum ist in­zwisch­en erfolgt.

Das Bistum hatte mit dem KIM-Prozess alle GdG aufgefordert, die Instand­hal­tungs­kosten für ihren Kirchen- und Gebäudebestand um etwa ein Drittel zu re­du­zieren. Dabei ging es nicht notwendigerweise um den Verkauf oder die Still­le­gung, sondern darum, auf Instand­haltungszuschüsse vom Bistum für die­se Kir­chen und Gebäude zu verzichten.

Das nunmehr verabschiedete Konzept sieht vor, alle 7 Kirchen in unserer GdG weiterhin für das Gemeindeleben zu nutzen, weil die Kirchen dafür un­ver­zicht­bar erscheinen. Um das Einsparziel zu erreichen, mussten zwei der Kir­chen, St. Heinrich in Horbach und St. Konrad in Vaalserquartier, aus der Bis­tums­förderung herausgenommen werden. Für beide wurden GdG-interne Fi­nan­zie­rungs­mög­lich­keiten gefunden, so dass deren Fortbestand auch für die nächste Zeit gesichert ist.

Neben den genannten Kirchen sind auch einige der Nebengebäude von den Ein­spa­rung­en betroffen. Um dort die wegfallende Bistumsfinanzierung aus­glei­chen zu können, werden noch mehr neue Nutzungsmöglichkeiten, z. B. Ver­mie­tun­gen einiger der Gebäude erforderlich werden.

In zwei Pfarrversammlungen - am 14.6.2015 nach der hl. Messe um 10:00 Uhr in St. Heinrich, für den Bereich Horbach-Laurensberg-Richterich, und am 18.6.2015 um 19:30 Uhr in St. Konrad, für den Bereich Hörn-Orsbach-Gut Kullen/­Vaalserquartier - möchten wir die Er­geb­nis­se und die daraus er­wach­sen­den Kon­se­quen­zen vorstellen und auf Fragen aus den Gemeinden ein­ge­hen.

M. Pankert und J. Voß

500-Jahrfeier des heiligen Philipp Neri

Der heilige Philipp Neri - „ein liebenswürdiger Heiliger der Freude”
Philipp_Neri

Einen „liebenswürdigen Heiligen der Freude” nannte Papst Johannes Paul II. den heiligen Philipp Neri. Viele seiner Scherze und Späße, die er in den Straßen Roms trieb, sind uns überliefert. Diese Lebensfreude gründet sicher in seiner Abstammung aus dem norditalienischen Florenz, einer offenen und lebensfrohen Stadt, wo er 1515 geboren wurde. Zum anderen aber gründet sie in der Glaubensgewissheit, von Gott geliebt zu sein.

Diese Gewissheit war der tragende Grund seines Lebens und Wirkens, denn diese Liebe Gottes, die ihn ganz und gar erfüllte, drängte ihn, zu den Menschen zu gehen. Sie sollten von seiner Liebe erfahren. Er las mit ihnen in der Heiligen Schrift und tauschte sich mit ihnen darüber aus. Er betete und sang mit ihnen. Dabei beließ er es aber nicht. Philipp selbst begann schon früh, sich für die Armen und Kranken Roms zu engagieren, und nahm später seine Freunde und Schüler mit, damit über die Botschaft von der Liebe Gottes nicht nur geredet, sondern sie im Tun spürbar würde.

Damit hat er in seiner Zeit vorgelebt, wozu uns heute Papst Franziskus immer wieder aufruft: an die Ränder der Gesellschaft zu gehen, um den Menschen dort die Liebe Gottes zu bringen. So zeigt sich Philipp über die Jahrhunderte hinweg als ein höchst aktueller Heiliger.

„Die Welt von heute, die sowohl in Angst, wie in Hoffnung, auf der Suche ist, möge die Frohbotschaft nicht aus dem Munde trauriger und mutlos gemachter Verkünder hören, die keine Geduld haben und ängstlich sind, sondern von Dienern des Evangeliums, deren Leben voller Glut erstrahlt, die als erste die Freude Christi in sich aufgenommen haben und die entschlossen sind, ihr Leben einzusetzen, damit das Reich Gottes verkündet und die Kirche in das Herz der Welt eingepflanzt werde” (Apostolisches Schreiben „Evangelii nuntiandi”, 80). Was Papst Paul VI. 1975 schrieb, galt für den heiligen Philipp Neri und ist Auftrag für alle, die seinem Vorbild folgen wollen.

Zur 500-Jahrfeier des heiligen Philipp Neri präsentieren zwölf Künstlerinnen und Künstler an gleich vier Orten ihre Werke zum Jubiläum des Heiligen. In zwölf völlig verschiedenen Positionen und Kunststilen präsentieren sie ihre Kunstwerke. In der Ausstellung sind Malerei, Bildhauerei und Installationen und das Wortwerk Ausdrucksmittel für die beteiligten Künstler.

Im St. Philipp Neri Festgottesdienst am 31. Mai um 11:15 Uhr singen Mitglieder der Kirchenchöre St. Heinrich, St. Martinus und St. Sebastian und aus dem Bistumschor. Dazu spielen vier Blechbläser und Orgel.

Am Sonntag, den 7.6.2015, um 16:30 Uhr die Theaterperformance "N e r i – Ein Figurentheater von Lehmann & Wenzel" zum Leben eines Heiligen in St. Philipp Neri aufgeführt.

GdG Aachen-Nordwest in der Kirchenzeitung

Die Kirchenzeitung widmet sich in ihrer Beilage der GdG Aachen-Nordwest. Folgende Artikel sind dort abgedruckt:

Kirchenzeitung Aachen vom 31. Mai 2015, Beilage

Fronleichnam 2015

Brot im Brotkorb

Was für ein Tag! Strahlender Sonnenschein, leichter Wind, angenehm warme Temperaturen. Auch das lockte viele Menschen aus unseren Gemeinden zur gemeinsamen Eucharistiefeier unter freiem Himmel nach Horbach. Die Messe war außerordentlich gut besucht. Frau Gerlinde Lohmann, die neue Gemeindereferentin, wurde seitens der Gemeindeleitungen herzlich begrüßt, griff in ihrer Ansprache den Kerngedanken des Bundes aus den Schrifttexten auf und verband ihn mit persönlichen Gedanken und prägnanten anderen Beispielen.
Zum Friedensgruß machte sich die gottesdienstliche Gemeinde auf den Weg durch Horbach. Die erste Wegstation wurde am Kindergarten eingelegt, der mit frohem Gesang und einem eigens aufgebauten Altar die Gemeinden empfing. Mit dem Lied „Wir sind die Kleinen in den Gemeinden” wurden alle aufmerksam gemacht, wo die Zukunft dieser Kirche liegt... Die Prozession führte dann weiter an der Schule vorbei. Die Kommunionkinder hängten an Haustüren, Briefkästen, Zäunen, Fahrrädern und Autos kleine Friedenstauben als Gruß.
Nach dem Gottesdienst wurden mitgebrachte Gaben geteilt und im herrlichen Sonnenschein plaudernd miteinander gegessen und getrunken.

Allen, die den Gottesdienst so schön und so festlichfroh gestaltet haben - allen die vielfältig mitgeholfen haben - nochmals der herzliche Dank, den Pfarrer Voß bereits am Ende des Gottesdienstes unter kräftigem Beifall der Gemeinde aussprach.

Stellvertretend für den Sachausschuss Liturgie: Birgit Komanns

Fotogalerie zu Fronleichnam 2015

Leiter der Wortgottesfeiern auf dem Weg

Wanderung

Dass die Leiterinnen und Leiter der Wortgottesfeiern in unseren Gemeinden immer auf dem Weg sind, ist sicherlich nichts Neues. Regelmäßige Treffen, Fortbildungen zu einzelnen „Bausteinen” der Wortgottesfeier, predigen lernen, üben „vor Ort” im Kirchenraum - das alles und noch viel mehr gehört dazu, um weiter zu kommen, Wortgottesfeiern gut zu gestalten.

Um sich als Kreis noch besser kennen zu lernen, mehr zusammen zu wachsen und vor allem, um gut im Gespräch zu sein über die Belange der Gemeinden, wurde beschlossen, sich auch im wörtlichen Sinn „auf den Weg zu machen”.

Nach einem wunderschönen Fronleichnamsgottesdienst in Horbach bricht die Gruppe bei bestem Wanderwetter – Sonne und leichter Wind – auf. Treffpunkt ist zunächst „De Smidse”, eine nette Herberge mit Restaurant und Café in Epen. Von dort kann man ohne große Anstrengung wunderbar durch die Wiesen wandern und hat von der Anhöhe einen herrlichen Rundblick über die schöne, hügelige Landschaft.

Da die Tempi der Einzelnen beim Wandern unterschiedlich sind, ergeben sich auf dem Weg immer neue Paare, die miteinander schneller oder langsamer gehen. Somit wechseln auch stets die Gesprächspartner/innen, die sich sehr angeregt über Beruf, Familie und eben auch Gemeinden und Wortgottesfeier unterhalten.

Beim nächsten Mal wird länger gewandert - der eineinhalbstündige Rundweg ist für die Gruppe fast eine Unterforderung. Dennoch ist die Einkehr beim „Smidse” eine feine Sache: erfrischendes Mineralwasser, Kaffee, riesige Stücke Kuchen oder auch ein herzhafter Happen sind prima und tun gut. Und auch hier werden die intensiven Gespräche fortgesetzt - mit dem Fazit: Das war die erste und nicht die letzte Wanderung in dieser Runde!

Für die WGF-Leiter/innen:
Birgit Komanns

25 Jahre Partnerschaft Rumänienaktion Aachen Nordwest - Caransebeş

Friedensbaum

Vom 6. – 11.6.2015 befanden sich 17 Aktive der Rumänienaktion Aachen Nordwest auf einer Begegnungsfahrt nach Rumänien, wo die 25-jährige Partnerschaft mit der Stadt Caransebeş gefeiert werden konnte. Aus unseren Pfarrgemeinden nahmen Marlies Frohn, Michael Frohn, Annegret Brauers und Theo Brauers teil.

Die Feierlichkeiten in Caransebeş begannen mit einem zweisprachigen Festgottesdienst in der dortigen katholische Kirche „Zur Heiligen Familie”. Dieser Gottesdienst wurde zelebriert von Pfarrer Martin Neagu, der dieser Aktion ebenfalls seit Jahren sehr zugewandt ist. Der örtliche Kirchenchor gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit. Die Lesung, die Fürbitten sowie ein Dankgebet konnten von Theo Brauers und von Marlies Frohn vorgetragen werden.

Anschließend bat der Bürgermeister der Stadt Caransebeş, Herr Marcel Vela, zu einem Empfang der Gruppe in das Rathaus. Die Aachener Gruppe wurde für die bereits seit 25 Jahren geleisteten Hilfen zum Wiederaufbau der Stadt und für die Unterstützung an vielen sozialen Brennpunkten mit einem „Diplom” ausgezeichnet. Von Seiten der Aachener Gruppe sprach Rolf Igel einige Dankesworte und überreichte ein Karlssiegel in Printenform.

Danach traf sich die Aachener Gruppe mit allen Partnern, die in den 25 Jahren vor Ort zur Weiterverteilung der Hilfsgüter zur Verfügung standen, zu einem fröhlichen Fest. Hierbei wurde auch ein „Baum der Freundschaft” mit vielen Dankesworten und Wünschen geschmückt. Der Baum neigte sich schon vor lauter prall gefüllten Früchten. Am nächsten Tag wurden einige soziale Einrichtungen besucht, wie der von den Ordensschwestern geführte Kindergarten, die Mittagsspeisung der Kinder sowie die Lernförderung dieser Kinder. Das Altenheim im Nachbarort Sacu wurde besucht. Die Zubereitung des Mittagstisches für alte Menschen konnte beobachtet werden.

Die Caritas Caransebeş, stets erster Anlaufpunkt für Hilfstransporte, bedankte sich durch ihren Leiter, Herrn Ludovic Mleziwa, für die jahrelange Unterstützung. Auch das Kloster der Franziskanerinnen bedankte sich anlässlich eines Besuches unserer Gruppe durch ihre Leiterin, Schwester Hiltrud Wacker. Echte Freundschaften wurden weiter vertieft. Ein Wiedersehen, ob in Rumänien oder in Aachen, wurde fest vereinbart!

Da uns in Aachen kein Zwischenlager zur Lagerung der Hilfsgüter mehr zur Verfügung steht und die Aktiven des Rumänienkreises immer älter werden, werden wir in Zukunft keine LKW-Ladungen mehr zusammenstellen können, sondern finanzielle Unterstützung in den aufgezählten und besuchten Projekten leisten.

Für die Rumänienaktion: Theo Brauers

Gelungener Helfereinsatz auf dem Evangelischen Kirchentag in Stuttgart

Helfen macht klug
Helfen macht klug

Wie macht man Frühstück für 870 Personen? Diese Frage stellten sich Anfang Juni 18 freiwillige Helferinnen und Helfer des Südstadtteams auf dem Weg zum Evangelischen Kirchentag in Stuttgart. Das von Helfern des XX. Weltjugendtags in Köln gegründete Team ist seit 2005 fast jedes Jahr auf Katholikentagen und evangelischen Kirchentagen im Einsatz. Diesmal waren Mitglieder und Ehemalige von canto@campum St. Laurentius und Pfadfinder des Stammes Westwind aus Richterich und Horbach mit dabei.

„Damit wir klug werden” – unter diesem Leitwort trafen sich ca. 100.000 Menschen verschiedener Herkunft und Religion in Stuttgart, um über aktuelle religiöse, soziale und wirtschaftliche Fragen nachzudenken und gemeinsam den Glauben zu feiern. Rund 4.300 motivierte jugendliche und erwachsene Helfer aus ganz Deutschland packten an: Eingänge kontrollieren, Liedzettel verteilen, verirrten Besuchern den Weg zeigen, Papphocker aufbauen oder Unterkünfte für Helfer und Teilnehmer betreuen.

Stuttgart erwartete das Südstadtteam mit einer echten Herausforderung: die Betreuung von 870 jugendlichen Kirchentagshelfern, die in einer Schule in Klassenräumen übernachteten. Eine gigantische Schlafsackunterkunft, doch glücklicherweise übernahm eine große Helfergruppe aus Limburg die Nachtwachen und die Frühstücksvorbereitungen.

Für die Aachener und ihre Freunde begann der Tag schon um 5:30 Uhr. Ein Büffet mit 1600 Brötchen, 75 Litern Kaffee, 10 Kilo Wurst- und Käseaufschnitt, 20 Paketen Butter und Margarine, unzähligen Marmeladen, kiloweise Müsli, vegetarischen Brotaufstrichen in rauen Mengen plünderten die hungrigen Helfer jeden Morgen. Zwei Stunden ohne Unterbrechung Wurstplatten belegen, Überschwemmungen in der Küche beseitigen und die Sicherungen der Kaffeemaschinen überlisten gehören dabei zum Alltag eines Frühstückshelfers. Mit steifen Handgelenken vom Brötchenaufschneiden, aber zufrieden sanken die Teammitglieder gegen 12:00 Uhr mittags auf die Isomatten. Oder gingen noch zur Rockandacht für Spätaufsteher, um zu feiern und zu beten.

Lieder singen, Gottesdienste besuchen, Podiumsdiskussionen hören, oder sich bei 30 °C einfach nur mit einem Eis abkühlen – der Kirchentag verwöhnte die Helfer aus unseren Gemeinden mit strahlendem Sonnenschein und sogar einem Open-Air-Konzert der Wise Guys. Ein gelungener Helfereinsatz in Stuttgart, findet das Südstadtteam, der auch klug macht − denn 870 Helfer wurden satt. Und wer hilft, bekommt immer etwas zurück: Körbe voll schöner Erlebnisse.

Christine Hendriks

Dr. Stefan Dückers wird Regens des Aachener Priesterseminars

Foto Dr. Stefan Dückers

Liebe Mädchen und Jungen, liebe Schwestern und Brüder!

Mit dieser Anrede habe ich in den vergangenen vier Jahren an den Sonn- und Feiertagen die Predigten in der Kapelle von Haus Hörn, in St. Konrad, St. Peter, St. Philipp Neri und St. Sebastian begonnen. Ich habe gerne mit Ihnen Gottesdienst gefeiert und am Leben der Gemeinden Anteil genommen. Für die herzliche Aufnahme und das mir entgegengebrachte Vertrauen danke ich Euch und Ihnen allen!

Am 19. Juni 2015 hat mich unser Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff als Regens des Aachener Priesterseminars und Leiter des Bischof-Hemmerle-Hauses eingeführt. Damit verbunden war die Aufgabe mir bisher übertragener Ämter, so auch meine Subsidiarstätigkeit.

Gerne schaue ich auf die vergangenen vier Jahre meines Dienstes in Euren und Ihren Gemeinden zurück und wünsche diesen sowie Euch und Ihnen allen für die Zukunft Gottes reichen Segen.

Dr. Stefan Dückers

Gesegneter Schulanfang

Allen Mädchen und Jungen, die nach den Sommerferien ihren ersten Schultag erleben, allen Jugendlichen, die dann auf eine neue weiterführende Schule gehen, allen Lehrerinnen und Lehrern sowie allen Eltern wünschen wir dann (wieder) einen guten Start, gutes Gelingen und auf allen Wegen Gottes reichen Segen!

Wolfgang Oellers
Mitglied der Gemeindeleitung St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus

Jutes tun!

Jutestun

Seit ein paar Wochen existiert ein neues Portal, das helfen soll Hilfsanfragen gemeinnütziger Organisationen mit Menschen zusammenzubringen, die Sachspenden geben oder sich entsprechend der Gesuche einbringen können. Schon manches Gesuch konnte so auf schnellem Weg befriedigt werden. Speichern Sie sich doch einfach die Homepage und schauen Sie immer wieder mal rein, ob nicht gerade Sie helfen können und teilen Sie den Link weiter: www.jutestun.de.

Für den Flüchtlingsarbeitskreis
Martina Korte

Flyer der Stadt Aachen: „Wir helfen Flüchtlingen: Informationen, Kontaktadressen und Ansprechpartner”

"Wer ist der «Lange»?"

Pfarrer Graaff


Gottfried Maria Graaff


198 cm
Jahrgang 1965
aus Vettweiß - Kettenheim

Als Ältester von fünf Söhnen bin ich in Vettweiß - Kettenheim auf dem Bauernhof aufgewachsen und habe 1984 am Gymnasium in Zülpich das Abitur gemacht. Im gleichen Jahr habe ich das Studium der Theologie und der Philosophie in Bonn begonnen, 1986 für ein Jahr in Mainz und danach für zwei Semester in Port Harcourt in Nigeria fortgesetzt, um es - 1988 wieder nach Bonn zurückgekehrt - 1989 mit dem Diplom abzuschließen. Das folgende Jahr habe ich als Jahrespraktikant in Mönchengladbach-Odenkirchen in den Pfarren St. Laurentius und St. Michael gearbeitet. Danach erfolgte 1990 der Eintritt ins Priestersemiar, am 2. Dezember 1990 die Weihe zum Diakon und am 28. September 1991 die Priesterweihe im Aachener Dom. Während der Seminarzeit war ich seelsorglich angebunden in den Pfarren St. Konrad und St. Philipp Neri in Aachen Vaalserquartier. Im Anschluss an die Priesterweihe schickte mich Bischof Hemmerle in die Krefelder Innenstadt als Kaplan an St. Stephan. 1993 wurde ich Kaplan an St. Elisabeth.

Nach meiner Verabschiedung in Krefeld besuchte ich südlich von Florenz für ein halbes Jahr die Priesterschule der Fokolar-bewegung, der ich seit 1994 angehöre. Zum Palmsonntag 1997 habe ich dann in der Weggemeinschaft Rödingen meine zweite Kaplansstelle - neben dem Studium der Sozialarbeit an der Fachhochschule in Düsseldorf - absolviert. Nach der Diplomprüfung habe ich dann am 19. Nov. 2000 das Pfarramt – in solidarischer Gemeindeleitung mit Pfarrer Rolf Hannig – in den Pfarreien der heutigen GdG Gangelt übernommen. Nach meiner Ernennung zum Dekan der Region Heinsberg am 11. November 2010 kam im Januar – ebenfalls als Pfarrer in solidum – Daniel Wenzel in die GdG Gangelt. Von 2013 auf 2014 war ich zusätzlich anderthalb Jahre Pfarradministrator in der GdG Hückelhoven.

Am 23. August diesen Jahres wurde ich in der GdG Gangelt und der Region Heinsberg verabschiedet und bin auf die Schurzelter Straße gezogen, um in einem Sabbat-Jahr eine Weiterbildung zum Psychotherapeuten an der Paracelsus-Schule zu machen. In dieser Zeit freue ich mich darauf, in Ihrer GdG vor allem an den Sonntagen die Hl. Messe zu feiern.

Wie das im Leben geht, ist immer ein Abenteuer, das mich ständig neu herausfordert, ist ein Prozess des Wachsens und Reifens, auf dass die Liebe Gottes in unserer Mitte weiter wachse. – Hierzu habe ich Gott mein «Ja» gesagt, das ich immer wieder neu ins Leben bringen will…

Flüchtlinge - Willkommen in Richterich

Willkommen

Solidarität und Integration von Flüchtlingen: Schon 200 ehrenamtliche Helfer stehen in Richterich bereit, den in Kürze erwarteten Flüchtlingen zu helfen, sich hier zurechtzufinden.

Aus dem bestehenden Arbeitskreis „Flüchtlinge” heraus hat sich unter der Trägerschaft der Pfarre St. Martinus eine Steuerungsgruppe „Willkommen in Richterich” gebildet, über die die Verbindung zur geplanten Einrichtung hergestellt und Hilfen und Einsatz der Ehrenamtler koordiniert werden.

Unter der neuen E-Mail Adresse willkommen@st-martinus-ac.de werden Anfragen und Anregungen und Hilfsangebote gerne entgegengenommen und beantwortet.

„WiR - Willkommen in Richterich”
Termine für die Arbeitsgruppentreffen

Logo WiR

Die Steuerungsgruppe „Willkommen in Richterich” hat zwischenzeitlich Arbeitsgruppen gebildet und lädt zu den folgenden Terminen ein:

  • „Sprache”:

    26.10.2015 um 19:30 Uhr im Schloss Schönau, Raum 5

  • „Freizeit”:

    29.10.2015 um 19:30 Uhr im Schloss Schönau, Raum 5

  • „Alltag”:

    29.10.2015 um 19:30 Uhr im Pfarrsaal, Horbacher Straße 52

  • „Begleitung”:

    30.10.2015 um 19:30 Uhr im Schloss Schönau, Raum 3

Die Arbeitsgruppen „Dolmetschen” und „Medizin” werden separat informiert.

Für die Steuerungsgruppe
Marion Link

 

ansprechbar
– offenes Gesprächsangebot in Sinn- und Glaubensfragen

Pfarrer Schornstein mit seinenm Gesprächsangebot

Ab September 2018 ist ansprechbar (vorher ansprechBar) ein offizielles Angebot der ökumenischen Cityseelsorge Aachen.

Jeweils freitags in der Zeit von 14:00 – 16:00 Uhr treffen Sie Pfarrer Hans-Georg Schornstein im Cafe Extrablatt und können dort mit ihm über das ins Gespräch kommen, was Sie bewegt.
Vor den Heimspielen der Alemannia ist Hans-Georg Schornstein jeweils 2 Stunden vor Anpfiff im Klömpchensklub ansprechbar.

Die Termine der regelmäßigen Eifelsteigwanderungen im Frühjahr und im Herbst werden rechtzeitig über die Homepage der GdG, über die Presse und die Homepage der ansprechbar bekanntgegeben.

Es können nach wie vor persönliche Termine für ein Gespräch telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden.

Nähere Informationen sind der Homepage der ansprechbar zu entnehmen.

Hans-Georg Schornstein

 

Spenden für „Willkommen in Richterich”

Willkommen

Im Oktober haben bereits Arbeitsgruppentreffen stattgefunden.
Eingesandte Informationen aus dem Arbeitskreis werden wir weiterhin gerne veröffentlichen.

Wer eine finanzielle Spende für die Flüchtlingsarbeit in Richterich oder für die Flüchtlinge, die ab November in Richterich untergebracht sind, geben möchte, kann diese gerne auf das Pfarramtskonto einzahlen (s.u.).

Spendenquittungen werden über das Pfarrbüro ausgestellt.

In der Unterkunft Roermonder Str. 615 ist keine Kleiderkammer o.ä. geplant.
Damit Ihre Spende einem größtmöglichen Personenkreis zu Gute kommen kann, möchten wir Sie auf die Kleiderkammern und Möbellager aufmerksam machen, die im Flyer der Stadt Aachen ‚Wir helfen Flüchtlingen’ aufgeführt sind. Dort können Sie gerne Ihre Sachspenden abgeben. Flüchtlinge oder andere hilfebedürftige Menschen haben so die Gelegenheit aus eigener Initiative heraus ein Sozialkaufhaus o.ä. aufzusuchen.
Weiterer Bedarf an Sachspenden finden Sie unter:

Wir behalten es uns natürlich auch vor, bei Feststellung eines besonderen Bedarfs, gezielt zu Spenden aufzurufen.

Bericht über die Flüchtlingsarbeit an der Heinrich-Heine-Gesamtschule

Mehrere Gemeindemitglieder sind dem Aufruf im Dreiklang vom Oktober bzw. November gefolgt und haben ihre Unterstützung bei der Sprachvermittlung in den Internationalen Förderklassen (IFK) der Heinrich-Heine-Gesamtschule angeboten. Nachdem zunächst Vorgespräche geführt wurden, hat nun für die ersten ehrenamtlichen Helfer der praktische Einsatz begonnen. Sieben Frauen und Männer sind als Doppelbesetzung in verschiedenen Unterrichtstunden in den beiden IFK anwesend. Sie nehmen sich einzelner Schülerinnen und Schüler an und unterstützen diese beispielsweise darin, die Aufgabenstellung zu verstehen oder eine Antwort zu formulieren. Dies bedeutet neben der Förderung der Flüchtlingskinder auch eine Entlastung der Lehrpersonen.

Für zwei ehemalige IFK-Schüler konnten Ehrenamtler gefunden werden, die diese nach dem Unterricht im Rahmen einer Hausaufgabenbetreuung unterstützen. Diese Schüler sind in ihrem Spracherwerb bereits so weit fortgeschritten, dass sie in Regelklassen eingegliedert werden konnten. Dort können sie dem Unterricht zwar inhaltlich folgen, sie bedürfen aber weiterhin einer sprachlichen Förderung.

Durch die enge Ankopplung an die Arbeitsgruppe „WiR – Willkommen in Richterich” wird den ehrenamtlichen Helfern ermöglicht, die Informationen und Fortbildungen in diesem Netzwerk zu nutzen und sich im Rahmen der stattfindenden regelmäßigen Treffen mit anderen in Richterich und Laurensberg tätigen Ehrenamtlern auszutauschen. Auf diese Weise entstehen nun auch erste, über den schulischen Bereich hinausgehende Angebote beispielsweise im Freizeitbereich. Mit zunehmender Sprachkompetenz wächst bei den Schülerinnen und Schülern der Wunsch, ihre vor der Flucht ausgeübten Hobbys wieder aufzunehmen, wieder in einem Chor zu singen oder Fußball zu spielen. Auch hier helfen die Ehrenamtler, Kontakte herzustellen.

Am Tag der Offenen Tür (Samstag, den 5.12.2015) besteht von 10:00 bis 13:00 Uhr die Möglichkeit, sich in der Heinrich-Heine-Gesamtschule über das Unterrichtskonzept und die Arbeit in den Internationalen Förderklassen zu informieren. Dazu sind alle Gemeindemitglieder herzlich eingeladen.

Dr. Sabine Arlt, Heinrich-Heine-Gesamtschule

Klassenfoto einer Internationalen Förderklasse mit Lehrerin Maria Latocha (Schuljahr 2014/2015)

Die aktive Flüchtlingshilfe von WiR ist erfolgreich angelaufen

Logo: WiR - Willkommen in Richterich

Die ehrenamtliche Initiative zur Unterstützung der Flüchtlinge in der Flüchtlingseinrichtung Roermonderstraße, aber auch von Flüchtlingen, die zeitweise in der Turnhalle in Laurensberg oder in Horbach untergebracht sind, ist in den letzten Wochen schon in mehreren Bereichen aktiv geworden. So wird mehrfach in der Woche in unterschiedlichen Räumlichkeiten Sprachunterricht, zum Teil mit Kinderbetreuung angeboten. Neuankömmlinge wurden bei Bedarf zu Ämtern, Ärzten oder auch zum Sozialkaufhaus begleitet und auf unbürokratischem Weg so manches fehlende Utensil beschafft. Ein Keksebacken im Pfarrsaal St. Martinus mit einem Teil der Flüchtlingskinder und ihren Eltern hat sowohl den Ehrenamtlichen, als auch den Neuankömmlingen viel Freude gemacht und soll deshalb sicher auch wiederholt werden. Ebenso stand ein Besuch auf dem Richtericher Weihnachtsmarkt an, den die Menschen genossen. Ein regelmäßiger Termin wird in Zukunft ein Begegnungscafé im Cube sein, für das sich auch viele engagieren. Weitere Ideen werden in naher Zukunft umgesetzt werden.

WiR freuen uns über jede Unterstützung, sei es mit zur Verfügung gestellter Zeit, Know How oder auch finanzieller Art. Kontakt - s.u.

Für die Steuerungsgruppe
Martina Korte

Pastoralkonzept

Die sechs Gemeinden unserer GdG Aachen-Nordwest haben ein gemeinsames Pastoralkonzept verfasst, das die Ziele der gemeinsamen Arbeit zusammenfasst und die Schwerpunkte benennt.

Das Pastoralkonzept können Sie als PDF-Dokument herunterladen, es liegt aber auch als Flyer an den Schriftenständen zur Mitnahme bereit.

Gesucht: Ein neuer Bischof für das Bistum Aachen

Unser Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff hat den Papst gebeten, ihn nach Erreichen der Altersgrenze von seinem Amt zu entbinden. Das Rücktrittsgesuch ist nun angenommen worden.

Helfen Sie mit, wieder einen guten Hirten und Wegbegleiter für das Bistum zu finden? Wir können uns den neuen Bischof nicht aussuchen, aber wir können deutlich machen, an welchen Kriterien sich Domkapitel und Vatikan orientieren sollten.

Der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen möchte auf diesem Weg von den Christinnen und Christen erfahren, was Sie von einem neuen Bischof erwarten. Welche Charismen, welche Fähigkeiten, welche Einstellungen, welche Positionen sollte er haben bzw. vertreten? Sie können Ihre Erwartungen einzeln oder als Gruppe zusammenstellen und auch in eine Rangfolge kleiden. Wir werden alle Rückmeldungen sichten und bündeln, um daraus ein Votum an das Domkapitel zu formulieren.

Wir bitten Sie, keine konkreten Namensvorschläge zu machen. Denn jeder Name, der ins Spiel gebracht wird, ist nicht unbedingt zielführend und gegebenenfalls für denjenigen, den es angeht, eher von Nachteil. Teilen Sie uns daher keine Namen mit, sondern sagen Sie uns einfach nur, was der neue Bischof von Aachen haben, tun und darstellen sollte.

Wir freuen uns auf Ihre Meinung! Bitte beteiligen Sie sich hier an unserer Aktion.

Bitte beachten Sie: Einsendeschluss ist der 27. Dezember 2015!

Der Diozösanrat der Katholiken im Bistum Aachen

Zum Verfahren der Bischofswahl

Nach Annahme des Rücktrittsgesuchs durch den Papst ist das Aachener Domkapitel berufen, Namensvorschläge für einen neuen Bischof zu machen. Vom Vatikan kommt unter Wahrnehmung dieses Vorschlags und anderer angeforderter Vorschläge von Bischöfen abschließend eine Liste mit drei Namen, die nicht mit den eingesandten Vorschlägen übereinstimmen müssen. Aus diesen drei Vorschlägen wählt dann das Domkapitel den neuen Bischof von Aachen, der dann durch den Papst ernannt werden muss.

Wahlberechtigte Mitglieder des Domkapitels sind der Dompropst Manfred von Holtum, sechs residierende und vier nicht residierende Domkapitulare: Weihbischof Karl Borsch, Weihbischof Dr. Johannes Bündgens, Rolf-Peter Cremer, Dr. Andreas Frick, Heiner Schmitz, Hans-Günther Vienken; Hans Joachim Hellwig, Franz Josef Radler, Alexander Schweikert, Markus Bruns.

Kleider- und Sachspenden gesucht

Logo: WiR - Willkommen in Richterich

Liebe engagierte Mitbürger und Mitbürgerinnen!

Wir haben jetzt doch eine kleine Kleiderkammer eingerichtet. Wir suchen folgende Kleidung:

  • Einen Kinderwagen, der für Neugeborene geeignet ist
  • warme Jacken für Männer (Gr. 48 / 50)
  • warme Jacken für Frauen (Gr. 36, 38, 40)
  • warme Jacken für Kinder (ab Gr. 140)
  • Mützen
  • feste Schuhe für Männer ab Größe 40
  • feste Schuhe für Frauen (Gr. 36, 38, 40)
  • Kleinkinderschuhe Gr. 18
  • feste Schuhe für Kinder in Größe 25/26
  • feste Schuhe für Kinder ab Größe 35
  • T- Shirts
  • kurze Sporthosen
  • Sportschuhe
  • Badehosen und Badeanzüge - Größen wie oben

Sie können die Kleidung abgeben am Montag, den 4. Januar 2016, 18:00 Uhr – 19:00 Uhr, im Eingang des Pfarrheims St. Martinus, Horbacher Straße 55/57 in Richterich.

Fall Sie zu dem Zeitpunkt verhindert sind, melden Sie sich bei uns.

Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht

Steuerungsgruppe WiR – Willkommen in Richterich